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Die Sache mit dem Schlafen oder warum ich unser Familienbett liebe und weiß, dass ich alles richtig gemacht habe!

Hallöchen!
Heute wird es mal nicht so lustig. Jut richtig ernst wird es auch nicht, aber mir liegt am Herzen, dass ich mal etwas zum Thema schlafen schreibe. Da gehen ja die Meinungen bekanntlich sehr weit auseinander. Also wenn es um das Thema geht wo ein Kind am besten schlafen und wie ein Kind am besten einschlafen sollte.

An dieser Stelle möchte ich auch erwähnen, dass ich alle anderen Meinungen und Methoden toleriere. Alleine in meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es so viele unterschiedliche Methoden und ich akzeptiere alle und all meine Freunde akzeptieren auch unsere Methode.

Wie ihr ja wisst, schläft der Mini Chef bei uns im Schlafzimmer im Familienbett (bzw. sein Bett steht direkt neben unserem Bett) und er schläft immer nur mit uns “zusammen” ein. Sprich – einer von uns liegt immer beim Mini Chef und wartet bis er eingeschlafen ist. Das geht mal schnell, aber es kann sich auch manchmal bis zu 45-60 Minuten hinziehen.
Mir war es von Anfang an wichtig, dass mein Kind entscheiden darf wo und wie es einschläft. Ist das bei uns im Bett. Ist das für mich ok. Und braucht es meine körperliche Nähe, ist das für mich auch ok. Ich kenne das von zuhause auch so. Bis zum 6. Lebensjahr habe ich im Schlafzimmer meiner Eltern geschlafen und auch danach bin und durfte ich immer ins Bett meiner Eltern. Und zwar nicht nur wenn ich krank war, sondern immer wenn ich das wollte und brauchte. Das fand ich schon immer gut und ich wusste, dass ich das bei meinem Kind auch so handhaben möchten.

Prinzipiell hatte ich auch nie ein Problem damit, dass es beim Mini Chef manchmal bis zu 45 Minuten gedauert hat, bis er eingeschlafen war. Im Gegenteil. Ich habe diese Nähe zu meinem Sohn einfach unwahrscheinlich genossen. Ich liebe es, wenn er sich immer ganz nah an mich kuschelt oder sein kleines Ärmchen auf meine Schulter legt. Oder wenn er mit seinen Händen mein Gesicht ganz nah an seines zieht. Da geht mir das Herz auf vor Liebe! Klar an manchen Abenden schwirrten mir auch so Gedanken durch den Kopf wie: “Mensch dit wollste noch machen und die Wäsche muss noch in den Trockner und der Geschirrspüler muss noch ausgeräumt werden und nen Post wolltest du doch noch schreiben und und und.” 

Und dann dachte ich mir aber auch: “Na und. Scheiß drauf! Die Wäsche kann ich auch morgen machen und der Blog ist ja zum Glück mein Blog und auch da kann ich selber entscheiden wann ich schreibe oder wann eben nicht.” Fertig!
Ich war mit unserer Schlaf- und Einschlafsituation also zufrieden, aber dennoch hatte ich das Gefühl, dass ich mich vor anderen oder in der Öffentlichkeit dafür rechtfertigen müsse. “Wie er schläft nicht in seinem eigenem Zimmer? Niemals? Und wie ihr bleibt bei ihm bis er eingeschlafen ist?” Schlimm fand ich das.
Und Anfang des Jahres hatte ich dann beschlossen, dass es doch jetzt Zeit werde, dass der Mini Chef “lernt” alleine einzuschlafen. Wobei mich ja schon das Wort “lernen” abgeschreckt hat. Was gibt es denn da zu lernen? Entweder man schläft gern alleine ein oder halt nicht. Entweder man liest vorm schlafen noch ein Buch oder halt nicht? Entweder man braucht nachts noch ne Milchflasche oder halt nicht.
Das sind doch Verhaltensmuster die man nicht lernt. Man entscheidet doch selber, ob man das braucht oder möchte. Und ich glaube, nein ich weiß, dass auch Kinder irgendwann (wenn sie dazu bereit sind) alleine entscheiden, so jetzt schlafe ich alleine ein oder so jetzt brauche ich mein Fläschchen nachts nicht mehr. Das muss man doch nicht erlernen!
Da ich meine Vorhaben leider nie zu 100% durchsetze, habe ich es natürlich bis heute nicht versucht, dass der Mini Chef alleine einschläft. Tja und was soll ich sagen?! Er tut es jetzt aber trotzdem. Und zwar ohne das wir das geübt, trainiert oder erlernt haben.
Es war vor ungefähr einer Woche. Ich lag beim Mini Chef und er wollte und wollte nicht so recht in den Schlaf finden. Hat sich immer hin und her gewälzt. Ich hatte aber auch Hunger und wusste, dass in der Küche mein fetter Braten Salat auf mich wartet. Nach ungefähr 45 Minuten habe ich dann dem Mini Chef erklärt, dass ich nur mal kurz in die Küche gehe, was esse und dann gleich wieder da bin. Ich lasse die Tür einen Spalt offen und er kann mich hören und es ist hell und wenn was ist soll er mich rufen. Tja und keine 10 Minuten später hat der kleine Mann seelig und friedich geschlummert.
Ich war ja erstmal baff. Denn das gab es bis dato noch nie. Am nächsten Abend wollte ich das wieder so machen. Wir sind ins Bett gegangen, haben noch etwas gespielt, ein Buch gelesen, gekuschelt, ich habe das Licht ausgemacht, die kleinen Nachtlichter und das Biene Maja Hörspiel angemacht. Wir haben uns beide in die Kissen gekuschelt. Nach ungefähr 10 Minuten (der Mini Chef war noch wach) bin ich aufgestanden und habe ihm erklärt, dass ich jetzt ins Wohnzimmer zum Papa gehe. Die Biene Maja läuft ja und er hat seinen Elmo, den Teddy und Leuchte-Mickey und wenn was ist soll er rufen und ich komme gleich wieder. Wieder habe ich die Tür aufgelassen, so dass der Mini Chef Licht sieht und uns auch hören konnte. Tja und was war? Nach vielleicht 10 Minuten ist er wieder völlig friedlich und vor allem ohne schreien und weinen (wie das ja leiede bei manchen Schlaf-Lern-Methoden der Fall ist) eingeschlafen. Wir konnten es nicht fassen.

Und so geht das jetzt seit einer Woche. Offensichtlich versteht er jetzt, dass wir ja nicht weg sind. Er hört uns und weiß, wir sind gleich nebenan und er kann friedlich und glücklich einschlafen.Tja und warum erzähle ich euch das jetzt alles? Weil ich jetzt weiß, dass ich alles richtig gemacht habe. Mein Kind hat einfach die Nähe von uns zum Einschlafen gebraucht und hat jetzt ganz alleine entschieden, dass er diese vertraute Nähe zwar immer noch braucht,aber nicht mehr 45 Minuten oder länger.

Damit will ich sagen: ein Kind muss nicht mit irgendwelchen Schlaf-Lern-Methoden schreiend in den Schlaf finden. Ich halte einfach nichts von diesen “Kind wach ins Bett legen und dann soll es zusehen, dass es alleine einschläft” Methoden. Es gibt ja diverse Bücher wo diese Methode beschrieben wird. Schrecklich! Das Schlimmste überhaupt! Welche Eltern können es denn ertragen,  dass sich das eigene Kind in den Schlaf weint oder schreit?! Tagsüber geht man zu 100% auf die Bedürfnisse des Kindes ein und abends soll es alleine klar kommen. Was ist das denn bitte?

Es gibt doch nichts Schöneres, als eng aneinander gekuschelt mit dem eigenen Kind im Bett zu liegen und zu merken, wie es sich langsam entspannt und einschläft. Das macht glücklich und lässt mich auch zur Ruhe kommen. Scheiß doch drauf, dass ich den Anfang vom Spielfilm verpasse und scheiß drauf wie die Küche aussieht. Mach ich halt dann morgen oder wann auch immer. Filme konnte ich doch genug gucken als ich noch nicht Mama war. Jetzt gibt es für mich echt Wichtigeres im Leben und dazu gehört, dass ich weiß, das mein Kind friedlich und glücklich einschläft. Und wenn das bedeutet, dass ich dafür 30 Minuten neben ihm liege. Dann ist das so! Und wenn es auch bedeutet, dass wir ein Familienbett haben bzw. das Bett vom Mini Chef direkt neben unserem steht. Dann ist das halt so!
Es geht doch so schnell und dann wird der Mini Chef diese Nähe zu uns nicht mehr so extrem suchen. Er wird älter und immer selbstständiger. Mareen vom Blog “Der Teufel trägt Windeln” hat dieses Thema in ihrem Gastbeitrag hier auf dem Blog auch schon aufgegriffen und so schön beschrieben. Und ich stimme ihr da auch voll zu.
Also scheiß egal was alle sagen: So wie ihr es macht, ist es richtig. Und wenn ihr die halbe Nacht auf einer Matratze vor dem Kinderbett campiert oder 2 Stunden die Hand von eurem Kind streichelt oder 3x die Nacht ein Ärmchen ins Gesicht gefeuert bekommt oder nur noch 10cm Platz zum Schlafen habt. Genießt es, denn all das wird schneller vorbei sein als ihr denkt! Dann sind sie groß und wollen diese Nähe vielleicht nicht mehr.
Und so lange alle damit zurecht kommen und relativ gut schlafen, ist die Welt doch in Ordnung. Denn sind wir mal ehrlich: mit Kindern hat sich der Schlaf nun mal verändert und man schläft NIE wieder so wie vorher. Und da ist es ganz egal, ob das Kind im eigenen Zimmer oder im Zimmer der Eltern schläft.  Alles hat Vor- und Nachteile. Der eine sagt eben ihm wäre das zu viel für 30 Minuten neben dem Kind zu liegen bis es eingeschlafen ist und ich sage zum Beispiel, ich habe keine Lust nachts 3x aufzustehen und ins Kinderzimmer zu rennen, weil das Kind irgendwas braucht.

An dieser Stelle würde mich mal inbteressieren, wie das denn bei euch zuhause ist.Wo schlafen denn eure Kinder und wie ist euer Zu-Bett-Geh-Ritual?

Übrigens gibt es zu diesem Thema auch ein ganz tolles Buch. Mareen hatte in ihrem Beitrag auch schon darauf hingewiesen Das Buch heißt “Besucherritze” von Eva Solmaz. Ich habe gerade angefangen, es zu lesen und bin jetzt schon begeistert. Eva Solmaz hält auch nichts von den “Schlafen lernen Methoden” á la “Jedes Kind kann schlafen lernen” und sie erklärt auch warum diese Methode ganz schlimm ist. Sobald ich das Buch komplett gelesen habe, werde ich darüber noch mal berichten.So…ein ziemlich langer Post heute, aber ich musste das mal loswerden und bin gespannt, wie das so bei euch zuhause ist!

Ich stelle also fest: Mit Kinderaugen betrachtet, ist es doch das Schönste was es gibt, friedlich und vor allem ohne zu weinen einzuschlafen. Die Nähe zu Muddi und Vaddi ist einfach das Schönste und Beste für ein Kind.
Eure Dajana

19 Comments

  • Anonym

    6. Februar 2014 at 13:36

    Ich gebe dir zu 100% recht! !! Linda(22j ist bis sie 11 Jahre war jede Nacht zu uns ins Bett gekrabbelt und sie würde heute noch gern in die große haja kommen :-).luisa(9j
    liegt auch oft bei uns im Bett und lilli (2,5j)schläft zwar in ihrem bett ein (nicht allein, nur mit mamas oder Papas hand) ich hole sie irgendwann nachts rüber wenn sie nach mir verlangt.
    Glaubt mir die zeit vergeht soooo schnell…

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  • Lepidoptera

    6. Februar 2014 at 14:16

    Das mit den Vorhaben, die nie in die Tat umgesetzt werden, kommt mir bekannt vor 😉 ich wollte den kleinen Schmetterling umquatieren, damit ich mal wieder Platz im Bett habe und mir nicht alle Knochen weh tun, aber dann sage ich mir auch immer, es ist nur eine kurze Zeit seines Lebens die er so viel nähe braucht, daß halte ich gerne für ihn durch (bzw kaufen wir uns einfach in der nächsten Wohnung ein größeres Bett mit einer härteren Matratze :-)). Er schläft momentan beim Stillen ein und bleibt dann da liegen, mit meiner Brust als Kissen 😀 wir gucken dann manchmal noch einen Film im Bett oder ich lese oder schlafe. Das Buch wollte ich auch schon mal lesen, jetzt warte ich erst mal ab was du dazu sagst. Liebe Grüße

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    • Mit Kinderaugen

      6. Februar 2014 at 20:52

      Der Mini Chef hat auch erst mit in unserem Bett geschlafen. Das wurde uns dann aber auf Dauer auch zu eng. Deswegen kamen wir auf die Idee, sein Bettchen einfach genau an unseres zu stellen. Beide Betten sind jetzt auf einer Höhe und dadurch haben wir richtig viel Platz. Herrlich!

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  • Steffie

    6. Februar 2014 at 15:11

    Liebe Dajana, wunderschön geschrieben und richtig gut!!!! Ihr habt genau das Richtige gemacht: Ihr habt auf euer Herz gehört, auf das, was für euch das Beste ist. Und was die anderen sagen: Scheiß drauf 😉 Danke, dass du darüber geschrieben hast!!! Liebe Grüße, Steffie

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  • Anne

    6. Februar 2014 at 16:05

    Liebe Dajana, genau! Ich sehe es genau wie Du. Die Kleinen zeigen, was sie brauchen. Unsere Lütte ist in den ersten Monaten sehr gern auf unserem Bauch eingeschlafen. Es ging auch ohne, aber wir haben das unheimlich genossen, auch, weil gerade mir jede Gelegenheit zum Dösen sehr gelegen kam. 🙂 Jetzt, wo sie ein wenig älter ist, will sie ihre Ruhe. Wickeln, Schlafsack an, ganz fix Licht aus und raus! sonst gibt's Beschwerden. Ein bisschen vermisse ich die abendliche Kuschelzeit, gerade weil die Kleine eh nicht so der Schmuser ist. Dafür bleibt mehr dann mehr Zeit zum Genuss des fetten Bratens, äh, Salats, äh, Wurzelgemüses. 🙂 Ich wünsche Dir einen schönen Abend! Anne

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    • Mit Kinderaugen

      6. Februar 2014 at 20:57

      Ja siehst du Anne…die Kinder zeigen einem was sie wollen und brauchen. Und eure Kleine will offensichtlich ihre Ruhe beim Einschlafen. Das ist ja auch völlig ok so.

      Ich finde es nur so schlimm, wenn Eltern ihre Kinder zwingen alleine in ihrem Bett (mit schreien) zuschlafen, nur weil das doch angeblich halt so sein soll. Kinder müssen doch in ihren eigenen Betten im eigenen Zimmer schlafen. Ähhh nein! Müssen sie eben nicht. Wollen sie das, ist das natürlich was ganz anderes.

      Liebe Grüße, Dajana

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  • Janina H.

    6. Februar 2014 at 19:25

    Ein schönes Thema 🙂 ja bei uns ist das ja in extremer Form ähnlich, aber unsere Maus ist ja auch erst 14 Monate alt, da het der Chef schon einiges voraus. Ins Bett bringen tu ich sie meist mehrmals, und irgendwann pennt sie dann ein. So lange warten bis sie schläft klappt seltenst, denn wenn sie weint dann kann ich das sie nicht zwingen liegenzubleiben. Mir sind Menschen suspekt, die das durchziehen und da noch stolz drauf sind und andere unter Druck setzen, es gleichzutun…

    Liebe Grüße aus Herzmutterhausen 🙂

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    • Mit Kinderaugen

      6. Februar 2014 at 21:02

      Ja zum Liegenbleiben haben wir den Mini Chef auch nie gezwungen. Das wäre ja dasselbe wie zum alleine einschlafen zwingen. Wenn sie nicht wollen und eventuell noch nicht müde sind, kann man sie halt nicht zwingen. Ich verstehe auch nicht wie man sein Kind schreien lassen kann und vor allem dann so einschlafen lassen kann. Das arme Kind! Schläft vor Erschöpfung ein.

      Liebe Grüße zurück nach Herzmutterhausen!

      PS: Hast da ja ordentlich was aufgewühlt mit deinem "Zeit" Artikel. Nicht schlecht! Die Kommentare stellenweise waren auch wieder ein gutes Beispiel dafür, wie sich Leute doch alles schön selber zusammen reimen, oder?! Unfassbar!

      Antworten
  • Janina H.

    6. Februar 2014 at 21:32

    Naja meine Muddi sagt immer: ich hab euch damals ins Gitterbettchen gelegt und euch so lange schreien lassen bis ihr geschlafen habt 😛 Und was so andere von sich geben vonwegen wir würden das nicht richtig machen lasse ich mal bleiben *g*

    Ja der gute alte Zeit Artikel… ich war schon immer für eine Provokation gut 🙂 dabei wollte ich doch bloß mal schreiben was XY Durchschnittsmuddi so erlebt und wie nett es doch wäre wenn die Politik mal was ändern könnte 🙂

    Liebe Grüße nach Berlin 😛

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  • Löffelchen Zucker

    6. Februar 2014 at 22:35

    Sehr schöner Post,und den unterschreib ich dir sofort!
    Scheiß aufs "Wie,die pennt bei euch im Bett?!" und scheiß auch aufs "Die kriegt ihr da ja nie wieder raus!!!",unsere Murps pennt auch mit bei uns.
    Sie braucht die Nähe,sie schläft viel ruhiger,und wir natürlich auch. Ausserdem genieß ich es,wenn sie sich ankuschelt,und noch haben wir auch genug Platz im Bett.
    Aber deine Idee mit dem Bett am Bett ist super,Idee ist gespeichert und wird zu gegebener Zeit dreist geklaut 😉

    Ich wünsch dir ne gute Nacht im Familienbett!

    Liebe Grüße,
    Melanie

    Antworten
    • Mit Kinderaugen

      7. Februar 2014 at 11:03

      Liebe Melanie, ja so sehe ich das auch. Ich liebe es, die Nähe vom Mini Chef zu spüren. Es gibt doch nichts Schöneres. Ja das mit dem Bett ist super. Uns kam diese Idee aber auch viel zu spät. Davor lagen wir alle in einem Bett und dann dachten wir so: "Häh?! Wir können doch einfach das Kinderbett wieder hoch bauen und an unser Bett schieben." Gedacht, getan und für perfekt empfunden! 😉

      Antworten
  • Wiebke

    7. Februar 2014 at 10:41

    Genau so ist es. Die Mütter sollten einfach auf ihre Instinkte hören, und nicht auf irgendwelche Ratgeberbücher, von wildfremden Leuten, die das eigene Kind nie gesehen haben. Wir haben unser Kind zwar mit ca. 9 Monaten ins eigene Bett im eigenen Zimmer ausquartiert. Aber wenn sie es verlangte, blieb ich immer da, bis sie eingeschlafen war. Das konnte bei uns auch gut und gerne mal eine dreiviertel Stunde sein. Und so gemütlich wie bei Euch war es dann nicht. Denn dann saß ich vorm Bett, steckte meine Hand durch oder über die Gitterstäbe und war hinterher krumm und schief. Aber hauptsache das Kind hat die Hand der Mama auf dem Bauch liegen 😉
    Also lieben Gruß, Wiebke

    Antworten
    • Mit Kinderaugen

      7. Februar 2014 at 11:05

      Liebe Wiebke,

      irgendwo kann ich schon verstehen, dass manche Mütter Ratgeberbücher lesen, denn wenn dein Kind echt so schlecht schläft und du schon alles ausprobiert hast, greifst du wahrscheinlich irgendwann auf so eine Ratgeber Fibel zurück. Nur was ich nicht verstehe ist, wie man einem Rat folgen kann, der besagt: lass dein Kind schreien. Es wird nach drei Tagen besser. Wirklich unfassbar!

      Antworten
  • Vorstadt Eulen

    7. Februar 2014 at 12:25

    Hallo Dajana, Davisfinnsmom hier 🙂
    Also bei uns gab es schon jegliche Rituale. Wir haben einiges ausprobiert um für uns alle die beste Lösung zu finden. Ich beginne aber von vorne. Nach der Geburt von Davis schlief Er erstmal bei mir mit im Schlafzimmer, der Papa schlief 3 Monate im Wohnzimmer, das hatte einfach damit zu tun das Ich Nachts stillte, abpumpte, Fläschen gab .. alles bei kleiner beleuchtung -alles stundenlang. Das stillen war mehr schlecht-als recht. Also gönnte Ich Ihm Ruhe damit Er arbeiten gehen konnte, oder profitierte davon das Er sich tagsüber mal 2 Stunden um den kleinen und Haushalt kümmerte (weil ausgeschlafen) und Ich einfach pennen konnte. Nun ja, schnell wurde aber auch klar das Davis sich absolut gestört fühlte von allen Geräuschen die Ich machte. Ich legte Ihn Probehalber Tagsüber in sein großes Kinderbett, in seinem Zimmer und siehe da,er schlief besser den je. Nun übernahm Ich das auch für die Nacht. Natürlich war es für mich umständlicher aber gegen 4,5 Uhr morgens ließ Ich Ihn bei mir im Bett schlafen, da kurz darauf die Nacht eh vorbei war. Es funktionierte. Das zog sich lange so hin. Ich badete Ihn abends, wir spielten, gingen spazieren, abends war Er müde und landete mit Flasche im Bett. Das war das Ritual. Er wollte nichts vorgelesen bekommen. Keine Filme gucken, Spieluhr an, Fläschen in die Hand und das Kind schlief. Zwischenzeitlich gab es dann eine Sandmann Phase. Und jetzt. Jetzt haben wir ein richtiges Ritual jeden abend wir um 19 Uhr Abendbrot gegessen. Dann gehen wir Baden oder eben nicht. Bett fertig machen. Davis darf sich 1 Buch aussuchen und Ich nehme 1-2 dazu. In der Regel machen wir ein Buch wo Er was zeigen oder benennen soll und 1 wo ich eine Geschichte vorlese. Er liebt es und wir genießen diese gemeinsame Zeit. Wir kuscheln , lachen, machen quatsch. Ich kitzel Ihn nochmal, er ist glücklich und das ist das allerwichtigste für mich. Ich kann Ihn nicht in den schlaf weinen lassen. Ich finde es schrecklich. Davis schläft seit 1 Monat in einem Juniorbett. Er steht Nachts nicht auf, oder nutzt es um den Schlaf zu verweigern. Er liebt sein Bett. Nie haben wir das Bett als drohung oder Strafe genutzt. Nach dem Motto wenn du jetzt nicht aufhörst gehst du ins Bett. Das finde Ich schlimm. Genauso wie Ich es absolut scheiße finde Kinder zum Schlaf zu zwingen. Man kennt es doch von uns, wenn man nicht schlafen kann, kann man nicht.. Unser Bett steht immer offen für Ihn. Leider nutzt er das nicht so oft. Eigentlich nur wenn Er krank ist. Schade eigentlich. Ich habe es so gerne das Er bei mir schläft, der Geruch, wie Er atmet , hihi ..

    So genung getippt! Ich schau jetzt öfter rein !
    Liebste Grüße
    Isabella

    Antworten
  • Mit Kinderaugen

    7. Februar 2014 at 12:38

    Liebe Isabella,

    danke für deinen Kommentar und deine ehrlichen Worte. Ich finde es auch schlimm, wenn Eltern das Bett als Drohung benutzen. Das ist irgendwie total altbacken. Hat man doch früher so gemacht. So baut ein Kind doch keine positive Verbindung zum Bett und zum Schlafen auf.

    Und das mit dem zum Schlafen zwingen finde ich auch furchtbar. Nur weil es von mir aus 19Uhr ist und doch jetzt Kinder ins Bett gehören. So ein Quatsch. Klar muss man einem Kind irgendwelche Regeln und Grenzen setzen und kann es nicht jeden Abend bis 23Uhr durch die Bude hüpfen lassen. Aber ob das nun 19Uhr oder mal halt auch erst 20Uhr ist, ist doch dabei völlig egal wie ich finde.

    Das mit den störenden Geräuschen kenne ich. Bei Freunden von uns ist das auch so. Die Kleine kann wirklich nur alleine in ihrem Zimmer schlafen, da sie sonst nur gestört wird und ständig aufwacht. Da ist das natürlich völlig ok, wenn sie in ihrem Bettchen schläft. Ich finde es nur schlimm, wenn man sein Kind ins eigene Bett zwingt, obwohl es offensichtlich die elterliche Nähe sucht, nur weil ds doch gesellschaftlich so angesehen ist.

    Es muss halt für alle Familienmitglieder passen und alle müssen glücklich sein. 🙂

    Liebe Grüße, Dajana

    PS: Schön, dass du jetzt öfter vorbeischaust. Ick freu ma!

    Antworten
  • Kaleas Welt ♥

    9. Februar 2014 at 19:38

    Ganz genau… irgendwann kommt der Zeitpunkt, da funktioniert das alles wie von selbst. Bin mir nicht sicher, aber ich habe noch von keinem Erwachsenen gehört, der noch immer nur an Mamas Seite einschläft. Okay, vielleicht gibt es die, aber dann ist da vielleicht irgendwas anderes falsch gelaufen. ^^ 😀
    Alles funktioniert irgendwann irgendwie… Das Abstillen war auch auf einmal ein Klacks. Was hab ich mir da Gedanken gemacht! Irgendwann war der Tag da… Manchmal muss man sich selbst mal sagen, dass man 1. ein Bauchgefühl hat, dem man oft/sehr oft/fast immer trauen kann und 2. das Kind schon zeigt, welche Schritte es gehen möchte.

    Ich möchte jedenfalls nicht, dass mein Kind sich Gedanken machen muss, wie es zu uns ins Bett kommen kann. Ich krabbelte auf allen Vieren in der Dunkelheit, weil ich wusste, ich würde wieder zurückgeschickt, wenn man mich entdeckt. Das ist doch großer Mist. Da geht doch so viel an Vertrauen und Mut und Offenheit und…. verloren. Meine Kleine darf ohne nachzudenken zu uns kommen. Das bleibt auch lange Zeit so! 😉

    Und Glückwunsch zum großen Schritt des Mini Chefs! 🙂

    Liebe Grüße
    Tanja

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    • Mit Kinderaugen

      10. Februar 2014 at 12:57

      Liebe Tanja, danke für deine tollen Worte. Oh man du wurdest zurückgeschickt?! Nee das ist nicht schön.

      Ich glaube auch, dass sich irgendwann alles von alleine regelt und einpendelt. Man muss nur etwas Vertrauen in sich und sein Kind haben. Erzwingen muss und kann man nichts.

      Liebe Grüße, Dajana

      Antworten

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