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Leckere Rezepte fürs Wochenbett: Gastartikel von Susanne vom Blog “Geborgen Wachsen”

Hallöchen!

Der heutige Artikel kommt von einer großartigen Bloggerin. Wahrscheinlich kennt ihr sie fast alle. Es ist Susanne vom Blog Geborgen Wachsen. Sie veranstaltet auch immer die “Wochenende in Bildern” Aktion auf ihrem Blog an der ich ja jedes Wochenende teilnehme.

Susannes Blog ist ganz anders als meiner. Sie schreibt sehr emotional und tiefgründig über wirklich interessante Themen. Bei ihr geht es um Attachment Parenting, Bonding, Tragen, Stillen und die Entwicklung der Kinder und der Familie. Ihren Blog lese ich auch schon sehr lange und ich kann mich in ihren Texten immer richtig fallen lassen. Aktuell schreibt sie auch wieder an einem Buch auf das ich schon sehr gespannt bin.

Ich freue mich, dass mich Susanne mit einem Gastartikel unterstützt. Sie hat einen Artikel zum Thema Wochenbett verfasst. Beziehungsweise hat sie einen Artikel extra für meinen Blog zusammengestellt der aus Teilen ihrer Blogartikel besteht. Sprich, ick habe jetzt hier den top Artikel zum Thema Wochenbett mit allen wichtigen Infos und leckeren Rezepten aus vielen Artikeln von Susanne. Verstehste? Ich wünsche euch viel Spaß mit dem Artikel.

Eure Dajana

 

Das Wochenbett ist eine ganz besondere Zeit für die neue Familie. Die
Schwangerschaft liegt nun hinter einem, die Geburt ist vollbracht und nun ist
er da, der kleine, neue Mensch. Es gibt vieles, was sich nun verändert: Wunden
von der Geburt verheilen, der Körper bildet langsam schwangerschaft- und
geburtsbedingte Veränderungen zurück, die Milchproduktion kommt in Gang und
muss aufrecht erhalten werden, die hormonelle Umstellung erfolgt und
schließlich werden ganz neue Beziehungen aufgebaut zwischen Mutter, Baby,
Vater, Geschwisterkindern, Großeltern… und auch die Eltern müssen neu
zueinander finden als Eltern und Paar. All dies braucht Zeit. Im Wochenbett ist
es daher wichtig, dass Familien viel Unterstützung bekommen, damit sie sich gut
um all diese Prozesse kümmern können und sich auf das Wesentliche konzentrieren
können. Besonders hilfreich habe ich es erlebt, wenn sich liebe Menschen um die
Grundbedürfnisse der Familie kümmern: eine warme Suppe vorbei
bringen, einen vollen Einkaufskorb vor die Tür stellen, einen Kuchen oder Kekse
bringen. Meine Wochenbettlieblinge der letzten beiden Schwangerschaften sind
eindeutig die Stillkekse und die Wochenbettkraftsuppe,

 

Wochenbettkraftsuppe kochen

 

Die
Wochenbettkraftsuppe kann ich allen Wöchnerinnen wärmstens empfehlen. Ich
selber habe nach den Geburten meiner Kinder über die ersten Wochen immer eine
Suppe auf dem Herd gehabt und dies sehr genossen. Die Suppe soll die verlorene
Kraft wieder geben, stärken und wärmen. Besonders aus der Chinesischen Medizin
ist die Wochenbettkaftsuppe bekannt, aber auch bei uns ist die Hühnerbrühe nach
der Geburt eine alte Tradition. Sogar jetzt, in der Elternzeit, nutze ich
Kraftsuppen zu Beginn der Erkältungszeit für die ganze Familie. Die
Wochenbettkraftsuppe ist sehr einfach zu machen, man nehme:

 

4 Liter
kochendes Wasser
1 Tüte Wochenbettzutaten nach Traditioneller Chinesischer Medizin
1 Suppengrün
1 Suppenhuhn oder bei Vegetariern: wärmendes Gemüse wie Knoblauch, Möhren,
Kartoffeln, Thymian, Rosamarin.

 

Ich
persönlich gebe zu meinen Kraftsuppen immer noch einen halben Liter Rotwein
hinzu. Rotwein wurde früher traditionell für den Wochenbetttrunk genutzt, wobei
im Rotwein verschiedene Heilkräuter enthalten waren. Die ganze Suppe wird
mindestens 4 Stunden gekocht, bzw. zu Beginn der Geburt angesetzt und nach der
Geburt 3 mal täglich verzehrt. Ein ganz großartiges Geschenk für das
Wochenbett!

 

Rote-Beete-Puffer
Nach der
Geburt meines Sohnes hatte ich eine Familienpflegerin, die einige Wochen zu uns
kam und die Einkäufe erledigte und kochte. Sie hat Rote-Beete-Puffer in mein
Leben gebracht, die ich in den ersten Wochen sehr viel gegessen habe. Rote
Beete unterstützt den Eisenhaushalt und tut nach der Geburt gut. Für die Puffer
benötigt man:

 

3 Knollen
Rote Beete

 

3
Möhren
1
Pastinake
3
Kartoffeln
2 Eier
250g
geschrotete Hirse

Kräuter nach
Bedarf, beispielsweise Rosmarin, Thymian, Petersilie, Pfeffer und Salz

 

Das
geschälte Gemüse wird in der Küchenmaschine geraspelt, dann ausgedrückt, damit
es nicht ganz so flüssig ist. In einer Schüssel Hirseschrot, Eier, Kräuter,
Pfeffer und Salz vermengen, das geraspelte Gemüse zugeben. Ist die Masse zum
Ausbacken noch zu flüssig, etwas Mehl hinzu geben und dann in Öl ausbraten.
Schmeckt lecker mit Joghurt oder saurer Sahne.

 

Stillkekse selber backen

 

Wochenbett
ist Ruhezeit. Weil viele Mütter das aber nicht einhalten oder nicht einhalten
können und neben der Ruhe trotzdem tausend Dinge erledigt werden wollen, kommt
manchmal das Essen zu kurz. Statt sich nur schnell einen Schokoriegel
einzuwerfen, können frisch gebackene Mütter auch gerne mal zu einem leckeren
Stillkeks greifen, der extra für sie gebacken wurde. Dazu nehmt Ihr:

 

200g Mehl
250g Haferflocken
100g Mandelmus
70g geschmolzene Butter
140g Leinsamen
140g braunen Zucker
140g Nüsse
200g Schokostückchen
150ml Wasser
1 TL Backpulver
1 TL Salz
1 TL Zimt
2 TL Vanille

 

Alle Zutaten gut miteinander vermengen und bei 180°C
im Gasofen auf mittlerer Schiene 15 Minuten backen und auf einem Gitter abkühlen
lassen. Aber Achtung: Die Kekse sind wirklich sättigend und sollten nicht in
Massen gegessen werden. Sie ergänzen nur in den ersten Wochen gut die Nahrung,
wenn die Mütter sich noch an den neuen Alltag gewöhnen müssen und noch nicht
mit den neuen Mahlzeiten umgehen können. Voll stillende Mütter benötigen etwa
500 Kalorien mehr am Tag als nicht stillende Mütter. Leinsamen wirken sich
günstig auf die Verdauung aus. Zimt wirkt stimulierend auf die Gebärmutter und
kann so die Rückbildung mit unterstützen. Wer etwas Abwechslung hinein bringen
möchte, kann auch einmal Milchbildungskugeln ausprobieren.

 

Lasst es
Euch schmecken – und vor allem: Lasst Euch verwöhnen!

 

Bildrechte: Geborgen Wachsen

2 Comments

  • Lea Müller

    22. September 2015 at 8:59

    Oj genau das richtige für mich. Die Kekse werde ich definitiv ausprobieren, die klingen sehr gut. Bratlinge habe ich auch schon gemacht und eingefroren. Ein bisschen Vorkochen halte ich für sehr sinnvoll.

    Vielen Dank für die tolle Zusammenarbeit, wie super praktisch!

    Liebe Grüßle

    Antworten

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