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Die Wahrheit über den Zerstörungstrieb von Kindern: Gastartikel von PapaDoc vom Blog “Ich bin dein Vater”

Hallöchen!

Freunde, heute wird es lustig, denn der heutige Gastartikel kommt von einem der vier Väter vom Blog “Ich bin dein Vater”. Ick bin ja quasi die Mutter der vier Jungs. Ick habe sie entdeckt. Sie geformt und in die weite Welt des Bloggens befördert. Na ja nicht ganz, aber icke war eine der ersten, die den Blog und die Jungs vorgestellt hat (hier gehts zum Artikel).

Randanmerkung: Ick warte immer noch auf meine “wir haben dich so lieb” und werden dir auf ewig dankbar sein Blumen!

Wie dem auch sei. Der Blog von den vier Chaoten ist einfach nur geil. Mehr kannste da nicht sagen. Humorvoll, selbst ironisch und vor allem ehrlich beschreiben sie den Alltag als Vater. Sehr erfrischend neben den vielen Mütter Blogs. Getroffen habe ick bisher nur zwei der vier Gansta Blogger. Und zwar Janni und PapaDoc. Ick vermute aber, dass die anderen beiden nicht weniger bekloppt sympathisch sind.

Ich wünsche euch viel Spaß mit diesem absolut geilen und wahren Artikel. Und wenn ihr zu der Stelle mit dem Elefanten kommt: Bitte Kopfkino an. Ich habe seit dem Lesen dieser Stelle Fotos von PapaDoc, seiner Frau und dem Elefanten im Kopf. Danke noch mal dafür.

Ach und noch eine Info: “Herr von Bödefeld” ist der Sohn von PapaDoc und die Abkürzung “HvB” steht für “Herr von Bödefeld”.

Eure Dajana

Mindestens 10 Dinge, die Herr von
Bödefeld bereits zerstört hat

Es ist an der Zeit, auch mal dieses Tabuthema anzupacken. Die ach so
niedlichen Kleinen sind, was die Dinge ihres täglichen Lebens angeht, die
brutalsten Zerstörer. Zeit, die Dinge beim Namen zu nennen.

1.   Babyphone

Am Anfang stand die
Entdeckung der Musikfunktion. Wenige Tage später
sendete die kleine Einheit nur noch eines, nämlich gar nichts mehr.


2.   Spülmaschine

Man kann sich daran
aufrichten, es hat Knöpfe, es leuchtet, also drücke ich darauf herum. Die mehrfachen absurden Unterbrechungen der Spülprogramme hat die Technik an den Rand ihrer
Existenz gebracht. Irgendwann hörte die
Maschine einfach mit dem Spülen auf und roch verbrannt.
Der Austausch der gesamten Technikeinheit nahm drei Wochen in Anspruch.


3.   Die Hälfte des Low-Boards      
 

Rechts und links stehen die
Komponenten hinter Glas und zwar aus Gründen.
Das ging solange gut, bis HvB den Magnet- Schließmechanismus
der Tür für sich entdeckte. Nur wenige Stunden später
gab das Scharnier – ob der völlig abstrusen Belastungen – seinen Geist auf und verlor die Fassung. Seither
hat das Low-Board nur noch links
eine Glastür.

 4.   Unfassbares Zugrunderichten des
Spielteppichs

In einem Stundenhotel können
die Separées nicht anders aussehen.
Was da an Flecken, Sand, Krümeln,
Körpersäften und Nahrungsmitteln drauf
verteilt wurde, sprengt die Grenzen meiner Vorstellungskraft.
Immer beim Entleeren des Staubsaugerbehälters ahne
ich, worüber ich lieber nicht näher nachdenken werde.

5.
Irreversible
Flecken auf dem Sofa   

Ich gebe zu, dass dem Sofa schon
vor seiner Geburt einige „Hoppalas“ zugefügt wurden. Die sind aber immer
wieder getrocknet. Inzwischen heben
sich diese weißen Flecken deutlicher vom anthrazit des Bezugs ab als jemals zuvor. Wir haben uns mal ein Haus       angesehen, da hingen Regeln an der
Wohnungstür, die auch das unterbinden
sollten. Aber darüber denke ich lieber erst gar nicht nach.

6.   Der kleine blaue Nachtlicht-Elefant

Er war und ist eine Blume
der Nacht. Eine leichte Berührung auf dem Sockel und der kleine blaue Elefant sorgt
für schummriges Arbeitslicht in der Nacht. Ein wirklich gutes Produkt, das sich
sogar automatisch ausschaltete – wir mochten es. Inzwischen hat der arme Kerl
mehrere  Schleudertraumata erlitten,
seine kleinen Lichter lösten sich zunächst aus der Verankerung und schlackerten
im Inneren herum. Eine OP war aussichtslos. Inzwischen sind seine kleinen
Lichter für immer erloschen.

7.   Herdschutzgitter

Was für eine jämmerliche Fehlkonstruktion.
Das Teil hatte ich schon bei der
Montage fast zerstört. Dass der klappbare Teil, der die Drehregler abdecken sollte nur durch fimschige
Plastikscharniere gehalten wird, bekam
der Dicke zwar nicht mit, aber als er das Teil dann urplötzlich in   Hand hielt, musste er lachen. Ich übrigens
auch.

8-10.
Diverse Spielzeuge

Es
gibt ja wirklich gute Gründe für Holzspielzeug – mehrere sogar. Einer ist,
dass Tutut-Flitzer, Soundbücher und diverse blinkende Soundorgeln aller Wahrscheinlichkeit nach irgendwann nicht nur Alzheimer auslösen, sondern auch schneller
im A**** sind, als es     einem lieb sein
kann.

Darum habe ich mein
„HvB-Back to the Roots“ Programm gestartet, den
Plüschfußball vom Martini wieder hervorgekramt und mit dem Dicken das Flanken schlagen geübt. Er lacht
immer so herzhaft, wenn der Ball durch die Wohnung titscht. Dass
ein Weinglas fehlt, hat auch niemand
bemerkt.

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