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Die Wahrheit über doppeltes Mutterglück: Gastartikel von Jette vom Blog “Super Mom”

Hallöchen!

Und weiter geht´s mit einem tollen Gastbeitrag. Heute mit ner Sahneschnitte. Besser gesagt mit ner Berliner Sahneschnitte. Denn heute übernimmt jemand das Wort mit ner jenau so großen Klappe wie icke. Wenn nicht sogar größer. Die Rede ist von Jette vom Blog “Super Mom”. Ick weeß gar nicht mehr wann und wie ick auf ihren Blog gestoßen bin. Ick glaube das war damals, als die Jute nen Auftritt in einem RTL Nachrichtenformat hatte. Welches dit war weeß ick leider nicht mehr. Auf jeden Fall dachte ich “Ach kieke doch. Ne Bloggerin. Im TV. Fetzt ja!”.

Ich habe mich dann quer durch ihren Blog gelesen und mochte ihre große Klappe und ihre Schreibe sofort. Irgendwann habe ich sie dann och mal in echt getroffen und durfte feststellen, dass sie in echt so ist wie auf ihrem Blog. Sowas mag ich. Ick bin ja auch so.

Irgendwann waren wir dann mal zusammen auf nem Dinner in Köln eingeladen. Wären nicht noch 20 Holländer da gewesen wäre es fast ein privates Mädels Essen gewesen. Aber jut. Die Holländer waren sehr witzig und wir hatten alle nen amüsanten Abend. Ick freue mich sehr, dass sich Jette die Zeit für einen Gastartikel genommen hat. Die ist ja och immer viel unterwegs ine Hauptstadt. Viel Spaß euch also mit dem Artikel von Jette!

Eure Dajana

„Schreibste
mir nen Gastbeitrag? Ist auch egal welches Thema!“ Und dann sitzt man hier
plötzlich vor dem leeren Word Dokument und die Worte wollen gar nicht sprudeln.
Was könnte ich denn Schönes schreiben, um euch, liebe Leser, die Babypause auf
dem Blog etwas zu verkürzen? Ich kenn euch ja nicht mal. Na ihr mich auch
nicht.

 

Also fangen
wir wie bei jedem Gespräch mal an mit: „Hallo, ich bin Jette. Ich blogge seit
ein paar Jahren als Super Mom
und rege mich auf, wunder mich, stelle fest, wie fetzig Kinder sind und habe
(soweit ich das überblicken kann) noch keinen Bastelpost veröffentlicht.
Übrigens ist hier in Berlin grad kalt und nass und oll und ich friere. So.“

 

Dajana ist
jetzt Mama von zwei Kindern und auch wenn ich natürlich nicht weiß, wie ihre
Kinder so ticken, kann ich aus eigener Erfahrung sagen: Geschwister fetzen.
Meine zwei Mädels sind knapp zwei Jahre auseinander und es war Liebe auf den
ersten Blick. Und das hat sich bis heute nicht geändert. Glauben mir Manche
nicht, wenn ich plüschige Kuschelfotos auf Instagram veröffentliche, ist aber
so. Klar kommt die Kleine auch mal mit einer erstaunlichen Menge Haare der
Großen an, die wiederrum der Schwester zum Dank auf den Kopf haut und am Ende
beide sirenartig heulen, aber die meiste Zeit spielen sie miteinander und sind
nicht so auf mich als Pausenclown angewiesen. Sie passen auf dem Spielplatz
aufeinander auf, teilen sogar mal das Eis und haben ähnlich viel Quatsch im
Kopf. Gesucht und gefunden. 

Bildrechte: Super Mom

 

Was hab ich
mir in der Schwangerschaft für Sorgen gemacht. Ich müsse doch verrückt sein,
die Große nichtmal zwei, ich hochschwanger, der Mann in Bonn während ich jeden
Abend über eine Stunde am Kinderbett sitze bis das Kind eingeschlafen ist. Wie
genau will ich das mit Zweien schaffen? Achtung jetzt kommts: Keine Ahnung wie
man das macht, aber der furchtbar abgedroschene Spruch stimmt: Das Zweite läuft
irgendwie mit. Und das liegt meiner Meinung nach daran, dass man etwas
routinierter und gelassener ist. Was haben wir uns gesorgt, wenn das Baby nicht
aufhören wollte zu schreien, wie oft hab ich überlegt, ob sie dick genug
angezogen ist, keine Erstickungsgefahr von irgendwas droht und mir den Kopf
zerbrochen wann ich mit welchem Brei anfangen soll. Die Kleine war da und es
lief. Der Oberknaller: Weil ich einfach nicht über eine Stunde im dunklen Zimmer
sitzen konnte, während das Baby im Wohnzimmer vor sich hin gluckste, klappte
plötzlich das Einschlafen. Ohne Drama. „Mama, is okeee, du gehs ssuu Bebie
Tine, is bin ja gross!“ Was bitte? Alles klar, wird gemacht! Sag ich doch,
fetzt so ein Geschwisterkind.

 

Also fällt
mir eigentlich nur eine Sache ein über die ich schreiben könnte, etwas was mir
sehr am Herzen liegt und auch hin und wieder auf meinem Blog thematisiert wird:
Hör auf dein Bauchgefühl und bleib entspannt! Stillen klappt vielleicht nicht
so gut und ein Fläschchen muss her? Na und. Hauptsache IHR seid glücklich. Das
Baby schläft am Liebsten bei Mama im Bett und nicht im Beistellbett? Na dann
nur zu, genießt die Kuscheleinheiten. Alle reden davon, dass das große Kind
eifersüchtig ist und sich zurück gesetzt fühlt? Na erstmal abwarten und einfach
drauf achten, den großen Bruder mit einzubeziehen. Trotzdem kleine Momente nur
mit ihm schaffen, ohne das Baby. Und fair bleiben, auch wenn die Müdigkeit
Überhand nimmt und das Kind grad nicht so will wie man selbst.

 

Und zum
Thema Vorkochen fürs Wochenbett: Ich sag mal so, auf meinem Blog finden sich
überschaubar wenig Rezepte. Sagt alles, oder? Was ist schlimm an TK-Pizza, dem
Lieferdienst oder dem Lieblingsthai umme Ecke, zu dem der Mann nun regelmäßig
geschickt wird. Kommen auch wieder andere Zeiten. Denn: Hauptsache IHR fühlt
euch wohl. Also sortiert aus was euch stresst und den letzten Nerv raubt! Nein,
das Baby mein ich nicht.

 

Liebe
Dajana, ich wünsche dir eine wunderbare erste Zeit als Zweichfachmama. Sei
gewarnt, dein Sohn wirkt plötzlich riesengroß wenn das Baby da ist, gar nicht
mehr so klein und babyhaft. Er wird das toll machen. Ihr werdet toll sein!
Alles Gute für euch und ich freue mich schon, wieder von dir zu lesen.

 

Von Herzen
alles Liebe aus Berlin jewünscht,

 

Jette

 

2 Comments

  • Nicole

    23. September 2015 at 10:11

    Ja, so ist das wohl. Wir werden zwar kein zweites Kind bekommen, aber dass es besser als beim ersten läuft, kann ich mir vorstellen.
    Wie oft erinnere ich mich an all die kleinen und großen Sorgen die wir hatten und denke "ohje, warst du da blöd". Heute wäre ich sicherlich gelassener. Dafür hat es auch fast zwei Jahre gedauert, bis wir drei so richtig im Reinen waren.

    Liebe Grüße
    Nicole

    Antworten
  • Anonym

    23. September 2015 at 11:55

    Super geschrieben und ich kann nur sagen ja, ja und ja. Genauso ist es.. Mein zweiter ist jetzt vier Monate und der erste wird drei einhalb. Es klappt alles ganz von selbst und was stresst sollte man wirklich aussortieren und auf das Bauchgefühl hören.
    LG Mandy

    Antworten

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