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Die neuen Baby-Dry Windeln, das Forschungszentrum im Taunus und Experteninterviews: Einblicke in die Welt von Pampers

Hallöchen!

Vor einiger Zeit wurde ich von Pampers eingeladen, hinter die Kulissen zu schauen. Eine Besichtigung des Forschungszentrum im Taunus stand auf dem Plan und in diesem Zusammenhang sollten die neuen Baby-Dry Windeln präsentiert werden. Ich freute mich sehr darauf. Leider leider fand besagtes Event genau in der Zeit statt, in der wir über Wochen von einer Krankheit nach der anderen heimgesucht wurden. Also musste ich die Werksbesichtigung leider absagen.

Nichtsdestotrotz kann ich euch heute nicht nur ein paar Fotos aus dem Pampers Forschungszentrum zeigen (Ziemlich cool oder, denn wann hat man schon Mal die Chance das zu sehen?!), sondern kann euch auch ein paar coole Neuheiten aus dem Hause Pampers vorstellen.

Uuunndddd…..und das finde ich persönlich am coolsten….ich durfte zwei Pampers Experten einige Fragen stellen. Und zwar einem Schlafexperten und Kinder- und Jugendmediziner und einer Dermatologin.

Schlaf und Haut sind nämlich seit jeher thematische Dauerbrenner bei uns. Denn wie ihr wisst, schläft die Mini Chefin sehr sehr schlecht (auch wenn es schon besser geworden ist) und der Mini Chef wird immer wieder vom Nachtschreck heim gesucht. Und auch das Thema Haut ist bei uns seit mehr als sechs Jahren ein Thema, denn beide Kinder leiden unter sehr trockener Haut und der Mini Chef auch noch an einer leichten Form der Neurodermitis.

Ihr seht also: DAS heute ist thematisch sowas von unser Artikel und ich freue mich, dass sich dank Pampers die Möglichkeit für diese interessante Zusammenarbeit ergeben hat.

 

Die neuen Pampers Baby-Dry Windeln mit einzigartiger Luftkanaltechnologie

Das Thema Schlaf ist bei der Entwicklung und Verbesserung der Pampers Windeln schon immer ein Thema gewesen. Denn ein erholsamer und guter Schlaf ist wichtig für die Entwicklung von Babys, denn nur so können sie die vielen Eindrücke und das Erlebte vom Tag verarbeiten. Und wann schlafen Babys am besten? Richtig. Wenn ihnen die Windel ein trockenes Gefühl verleiht und sie nicht wegen einem nassen Gefühl auf der Haut aufwachen.

 

 

Eine Windel muss in der Nacht einiges leisten, denn sie muss viel mehr Flüssigkeit als am Tag aufnehmen. Dabei sollte die Flüssigkeit auch genau dort bleiben wo sie hin gehört: In die Windel und nicht auf die empfindliche Babyhaut. Und genau hier kommt die neue Pampers Baby-Dry Windel ins Spiel, denn sie ist genau auf diese hohen Bedürfnisse angepasst und entwickelt worden.

 

 

Im Test: Die neuen Pampers Baby-Dry Windeln mit einzigartiger Luftkanaltechnologie

Die neuen Pampers Baby-Dry Windeln mit einzigartiger Luftkanaltechnologie im Test

 

Die neuen Pampers Baby-Dry Windeln lassen die Babyhaut atmen und halten sie trocken, denn sie schließen die Feuchtigkeit zuverlässig ein und bilden sichtbare Luftkanäle. Diese innovativen Luftkanäle sorgen für Platz zwischen der sensiblen Babyhaut und der Windel und lässt die Luft dadurch zirkulieren. Weiterhin wurden die Baby-Dry Windeln von OEKO-TEX auf Schadstoffe überprüft und mit dem OEKO-TEX STANDARD 100 Siegel zertifziert.

 

Das Pampers Forschungszentrum: Blick hinter die Kulissen

Pampers legt großen Wert auf das Feedback ihrer Kunden und testet die Windeln sehr ausgiebig. Getestet wird der Feuchtigkeitsgehalt der Haut an Po und Beinen von Kindern. Dafür besuchen pro Woche zwischen 50 bis 100 Babys zusammen mit ihren Eltern das Werk im Taunus. Der “Testraum” gleicht einem Spielzimmer, indem die Kleinen spielen und toben dürfen. So können die Pampers Experten die Windeln im echten Leben testen und Eltern können direkt Feedback geben und auch erhalten.

 

Spielen erlaubt: Das Spielzimmer im Pampers Forschungszentrum im Taunus

Das Spielzimmer im Pampers Forschungszentrum im Taunus

 

Während der Besichtigung und Führung durch das Werk (wo ich ja leider nicht dabei war) wurde den Teilnehmern gezeigt, wie die neue Pampers Baby-Dry Windel “funktioniert und arbeitet”. Sie besitzt nämlich nicht nur einen absorbierenden Kern, sondern eben auch diese einzigartigen Luftkanäle. Und das Beste: Egal wie voll oder in Pampers Sprache gesprochen egal wie beladen die Baby-Dry Windel ist, die Luftkanäle bleiben immer frei und so kann die Luft ungehindert zirkulieren und Restfeuchtigkeit aufgenommen werden.

 

Im Pampers Forschungszentrum werden die Windeln ausführlichen Tests unterzogen

 

Im Pampers Forschungszentrum im Taunus

 

Ziemlich beeindruckend, oder? Seit knapp zwei Wochen testen wir die neuen Baby-Dry Windeln nun schon. Vorrangig nachts und sie halten was sie versprechen. Bisher war die Mini Chefin noch nie nass oder feucht am Morgen.

 

Die neuen Pampers Baby-Dry Windeln im Test

 

Sehen was drin ist in den neuen Pampers Baby-Dry Windeln

 

Und nun wie versprochen die zwei Interviews. Ich hätte sie auch liebend gern persönlich geführt, aber so geht es auch. Vielen Dank an die Experten für ihre Zeit und die Antworten.

 

Die Pampers Experten: Prof. Dr. Erler und Dr. Barbara Kunz

Die Pampers Experten im Interview: Der Kinder- und Jugendmediziner Prof. Dr. Erler der sich auf Schlaf spezialisiert hat und die Dermatologin Frau Dr. Barbara Kunz

 

Fünf Fragen an die Dermatologin Dr. Barbara Kunz

1. Was unterscheidet die Haut von Kindern von der Haut von Erwachsenen?

Die Babyhaut ist dünner und durchlässiger als die von Erwachsenen. Schutzmechanismen wie der Säureschutzmantel der Haut sind noch nicht stabil. Daher können Inhaltsstoffe, die für Erwachsene gut verträglich sind, die Babyhaut reizen. Außerdem ist Babyhaut noch nicht so resistent gegenüber mechanischen Belastungen wie zum Beispiel Reibung, da die Verzahnung von Ober- und Unterhaut noch nicht voll ausgeprägt ist. Auch gegen Sonne ist die Babyhaut schlechter geschützt, da sie noch wenig pigmentiert ist.

 

2. In Bezug auf viele Hautauffälligkeiten bei Kindern bekommt man von Ärzten oft gesagt “Das verwächst sich” oder “Ist halt Kinderhaut. Die muss sich erst anpassen.” Stimmen diese Äußerungen? Muss man der kindlichen Haut in den ersten Jahren nicht so viel Beachtung schenken?

Es stimmt, dass die Haut der Kinder mit der Zeit resistenter wird und weniger anfällig für Irritationen. Allerdings heißt das nicht, dass man ihrer Pflege keine Beachtung schenken sollte. Im Gegenteil sollte man gerade bei Kindern darauf achten, dass nur Produkte verwendet werden, die auch für Kinder entwickelt wurden. Sie sollten möglichst wenige und sichere Inhaltsstoffe enthalten und sanft zur Haut sein, also nicht allergieauslösend oder reizend. Generell gilt aber, dass die Haut sich sehr gut selbst zu helfen weiß, also Feuchtigkeit und Fette selbst produzieren kann. Daher sollte mit Pflegeprodukten sparsam umgegangen werden. Eine trockene Haut braucht dagegen regelmäßige Pflege.

 

3. Ich habe das Gefühl, dass es heutzutage viel mehr Kinder mit Hautproblemen (z.B. Neurodermitis) gibt. Stimmt das oder kommt mir das nur so vor?

Es gibt nur wenige Untersuchungen zur Häufigkeit bzw. Zunahme von Hautkrankheiten bei Kindern. Bei der Neurodermitis wissen wir, dass die Zahl der betroffenen Kinder tatsächlich in den letzten Jahrzehnten gestiegen ist. Etwa 13% der Kinder in Deutschland sind zumindest zeitweise betroffen. Auch Kontaktallergien bei Kindern werden häufiger beobachtet.

 

4. Meine Kinder baden sehr gern. Am liebsten zusammen. Probleme gibt es dann immer nur, wenn es um die Auswahl der Badezusätze geht. Beide Kinder lieben Sprudel- und Farbtabletten, die ja laut Hersteller nicht für Kinder unter drei Jahren geeignet sind. Ist das eine Sicherheitsangabe (zwecks in den Mund nehmen und Verschlucken) oder sind die Inhaltsstoffe für die Haut von Kindern unter drei Jahren bedenklich?

Aus der Sicht des Hautarztes sollten Eltern auf die Inhaltsstoffe bei den Badezusätzen achten, da diese zur Austrocknung der empfindlichen Babyhaut führen können. Gerade bei kleinen Kindern passiert das leicht, denn der Wasserhaushalt der Haut ist noch nicht so stabil. Zum anderen können Konservierungsstoffe enthalten sein, die zu Kontaktallergien führen können. An die Altersgrenze der Hersteller sollte man sich aber auch aus den von Ihnen angesprochenen Sicherheitsgründen halten. Die Haut von kleinen Kindern ist durchlässiger als die von Erwachsenen. Somit werden vermehrt Substanzen in den Körper aufgenommen, die schädlich sein könnten.

 

5. Welche Waschmittel würden Sie für die Wäsche von Baby- und Kindersachen empfehlen, wenn besagte Kinder Probleme mit der Haut haben? Flüssig oder Pulver? Nur Sensitiv? Mit oder ohne Duftstoffe?

Kinder mit trockener oder sogar entzündeter Haut brauchen Wäsche, die ihre Haut nicht zusätzlich reizt. Deshalb ist vor allem das Spülen der Wäsche wichtig, damit keine Waschmittel-Rückstände darin bleiben.

Fünf  Fragen an den Schlafexperten, Kinder- und Jugendmediziner Prof. Dr. Erler zum Thema Schlaf

1. Das Thema Schlaf ist unter Eltern ja eines der meist diskutierten Themen. Wieviel, wann und wo schlafen Babys/Kinder am besten?! Gibt es ein Patentrezept?

Der Schlafbedarf von Babys ist anfangs sehr hoch – etwa zwischen 14 und 18 Stunden. Allerdings ist der Schlafbedarf sehr individuell. Wie viel Schlaf ein Kind benötigt, lässt sich zum Beispiel durch ein Schlaftagebuch ermitteln. Dabei dokumentiert man über drei Wochen die Dauer des Schlafs in Minuten und teilt diese durch 21.

Wo Babys am besten schlafen ist ebenfalls sehr individuell. Allerdings sollten Eltern darauf achten, ihrem Baby einen geregelten Schlafrhythmus in einer optimalen Schlafumgebung anzugewöhnen, also in einem Bett mit fester Matratze, ohne lose Kissen, Decken oder Kuscheltiere. Das Zimmer sollte kühl (ca. 18 °C), rauchfrei und gut belüftet sein. Gerade nachts sollte das Zimmer abgedunkelt sein.

Ein Patentrezept, wie Babys am besten einschlafen und durchschlafen gibt es jedoch nicht. Eltern sollten einen individuellen Rhythmus und ein individuelles Schlafritual (z.B. eine Geschichte, ein Schlaflied oder gemeinsames Kuscheln) finden, um eine Schlafroutine zu entwickeln.

 

2. Einer meiner meist gelesenen Artikel auf dem Blog ist der, indem ich über unsere Erfahrungen mit dem Nachtschreck schreibe. Viele Eltern haben mir berichtet, dass es zu diesem Thema so gut wie keine Infos gibt, die Meinungen stark auseinander gehen und selbst Ärzte stellenweise achselzuckend vor betroffenen (und oft ratlosen) Eltern stehen. Ist der Nachtschreck noch so unerforscht?

Der Nachtschreck (= Parvor nocturnus) ist relativ gut erforscht. Er gehört zu den sog. Parasomnien und ist relativ harmlos (d.h. für das betroffene Kind ungefährlich) – aber umso beeindruckender und beängstigend für die Eltern. Der Nachtschreck unterscheidet sich von Albträumen dadurch, dass sich die Kinder am Folgetag nicht an die nächtlichen Ereignisse erinnern; sie haben demzufolge auch keinen Leidensdruck am Tag. Ein Parvor hat keinen unmittelbaren Einfluss auf die Entwicklung des Kindes.

Die sinnvollste Reaktion auf das nächtliche Hochschrecken ist das sanfte, rücksichtsvolle Aufwecken der Kinder sowie beruhigende Maßnahmen.

Vermutlich handelt es sich beim Nachtschreck um das unterbewusste Verarbeiten von aufregenden Erlebnissen des Tages. Deshalb ist es wichtig, am Tag Stress in der Familie zu vermeiden, Konflikte aus zutragen bzw. zu klären, den Tag ruhig ausklingen zu lassen, möglichst keine aufregenden Aktivitäten vor dem Schlafen zu beginnen.

 

3. Unsere mittlerweile fast 28 Monate alte Tochter schläft seit ihrer Geburt sehr, sehr schlecht. Oft liest man, dass der zweite Geburtstag von Kindern eine Art Wendepunkt darstellt und viele Kinder dann besser schlafen. Bei uns ist das leider nicht der Fall. Sie wacht zwar nicht mehr 5-12 Mal pro Nacht auf wie das noch vor einigen Monaten der Fall war, aber dennoch schläft sie nie durch und wird mindestens 2-4 Mal jede Nacht wach. Ab wann ist es denn normal, dass Kinder durchschlafen?

Ein stabiler Schlaf-Wach-Rhythmus mit überwiegender Schlafenszeit in der Nacht entwickelt sich in den ersten Lebensjahren eines Kindes. Dieser Prozess dauert bei

manchen Kindern länger als bei anderen und kann sich somit bis in das 3. oder 4. Lebensjahr hinziehen. Wichtig sind die elterlichen Reaktionen auf das nächtliche Erwachen: kein Licht, beruhigen, nicht aus dem Bett herausnehmen, Einschlafritual u.ä.

Zu empfehlen wäre die Überprüfung (Bestimmung) des tatsächlichen, täglichen Schlafbedarfs. Ggf. kann die Mittagsschlafzeit zugunsten eines durchgehenden Nachtschlafs verkürzt werden.

 

4. Was bedeutet “durchschlafen” eigentlich? Zählt ein Kind auch dann zu den Durchschläfern, wenn es nur 1 oder 2 Mal pro Nacht wach wird?

Jeder Mensch (Erwachsene wie auch Kinder) wacht mehrmals nachts auf. Entscheidend ist die Fähigkeit, allein wieder einschlafen zu können. Dies müssen Kinder erst noch erlernen. Wenn es ihnen gelingt, auch allein ohne elterliche Unterstützung weiter zu schlafen, können Sie von erfolgreichem Durchschlafen sprechen.

 

5. Die wichtigste Frage zum Schluss. Bieten Sie Schlafkurse für Eltern an, in denen Eltern ohne Unterbrechung 12 Stunden am Stück schlafen können? Und wenn ja, was kosten die und wo kann man sie buchen? Und wer kümmert sich in der Zeit um die Kids?

Derartige Kurse biete ich leider nicht an. Allerdings halte ich eine sogenannte Schlafsprechstunde für betroffene Familien ab, deren Kinder an Schlafschwierigkeiten leiden. Oft stellt sich dabei heraus, dass nicht die Kinder, sondern die Eltern Probleme mit dem unregelmäßigen Schlaf der Kinder haben.

 

Ich danke Pampers für die Möglichkeit, ein paar Einblicke ins Forschungszentrum erhalten zu können und für die Möglichkeit zu diesen tollen Interviewpartnern.

 

Wie ist das denn bei euch? Sind die Themen Schlaf und Haut(probleme) bei euch auch so präsent?

 

Ich stelle also fest: Mit Kinderaugen betrachtet, hat Mama gesagt, dass es Leute gibt die die Windeln testen. Das finde ich ja cool. Mama sagt, die machen damit Expariemente. Coooool.

Eure Dajana

In trockener und gesunder Haut liebender Zusammenarbeit mit Pampers.

One Comment

  • Sandy

    6. März 2018 at 19:50

    Hallo also der Schlumpf ist ja noch sehr klein, aber bis jetzt sind wir von Hautproblemen verschont geblieben. Mal gucken wie lange das so bleibt. Durchschlafen ist bei uns noch kein Thema. Er schläft 2-6 Stunden nachts. Mal wird er 2x wach mal auch 4x. Bis jetzt verpack ich das noch ganz gut mit dem Schlafmangel. Mal gucken wie lange 😂. LG Sandy

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