Wenn der Nachtschreck die familäre Nachtruhe stört

Hallöchen!

Bevor ich den Post schreibe möchte ich klar stellen, dass ich kein Experte auf diesem Gebiet bin und auch keinerlei Ratschläge und Tipps geben möchte. Ich möchte euch lediglich von unseren Erfahrungen mit dem so genannten Nachtschreck berichten, da ich festgestellt habe, dass viele gar nicht wissen was das ist und großes Interesse an dem Thema haben. Wir sind seit ein paar Tagen leider vom Nachtschreck betroffen und mir hat der Austausch mit anderen Müttern sehr geholfen. Deswegen auch der Artikel: Als Aufklärung, vielleicht als Hilfe, aber vor allem als Austausch.

Allgemeine Infos zum Nachtschreck

Erstmal kurz ein paar allgemeine Fakten zum Nachtschreck, die ich mir durch das Lesen verschiedener Blogs und Themenseiten angeeignet habe. Der Nachtschreck oder auch Pavor nocturnus genannt ist ein nächtliches Phänomen was meist Kinder im Alter von 2-6 Jahren betrifft. Es gibt aber auch jüngere Kinder, die bereits vom Nachtschreck betroffen sind und es gibt auch Kinder mit acht Jahren, die immer wieder mal am Nachtschreck leiden. Desto älter die Kinder werden und desto gereifter ihr Gehirn ist, desto geringer werden diese Nachtschreck-Attacken eigentlich.

 

Wenn der Nachtschreck den Schlaf stört

Beim Nachtschreck weckt das Kind in der ersten Nachthälfte weinend, wimmernd oder auch schreiend auf. Es hat sichtlich vor etwas Angst, lässt sich aber schwer oder gar nicht beruhigen. Die meisten Beruhigungsversuche seitens der Eltern verschlimmern die Situation nur noch, da das Kind zwischen einer Wach- und Schlafphase sozusagen festhängt. Das Kind hat die Augen weit geöffnet, erkennt Mama oder Papa in den meisten Fällen allerdings nicht. Weitere Symptome können Schwitzen, Zittern, schneller Puls und Herzschlag und Orientierungslosigkeit sein. Es gibt auch Kinder, die sich während der Nachtschreck Phase selbst und andere unbewusst verletzen. Kratzen, Hauen und Haare ausreißen sind leider keine Seltenheit. Die Länge des Nachtschrecks ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Meistens ist nach maximal fünf Minuten der Spuk wieder vorbei, aber es gibt auch Kinder bei denen der Nachtschreck bis zu 30 oder 40 Minuten andauern kann. Obwohl der Nachtschreck für Außenstehende sehr schlimm aussieht, soll er keine Schädigung für das Kind darstellen. Es ist keine Krankheit oder psychische Störung, sondern lediglich eine “Begleiterscheinung” der kindlichen Entwicklung.

Die Entwicklung von Kindern

Besonders Kinder im Kleinkindalter entwickeln und verändern sich rasant schnell. Ich sehe das beim Mini Chef fast täglich. Seine Sprachentwicklung hat in den letzten Wochen riesige Sprünge gemacht. Er stellt Schlußfolgerungen auf, verbindet logisch Geschehnisse und Abläufe, stellt Fragen über Fragen und will alles ganz genau erklärt bekommen und vor allem erinnert er sich an unfassbar viel und merkt sich unfassbar viele Dinge. Er kennt die Namen von bestimmt 50 Cars und Planes Autos, er erinnert sich an Situationen von vor einem Jahr (da war er gerade mal zwei Jahre alt und konnte kaum sprechen) und er vergisst nichts. Wenn wir ihm etwas versprochen haben, fordert er das ein und fragt täglich danach.

Auch sein Wesen hat sich in den letzten Wochen stark verändert: Er will vieles alleine und ohne Hilfe machen, er will schmusen und kuscheln, aber auf der anderen Seite “stößt” er einen auch manchmal weg. Er diskutiert und möchte seine eigenen Entscheidungen treffen: “Nein ich habe keinen Hunger.” “Nein ich möchte jetzt nicht spielen.” “Nein ich will noch nicht ins Bett.” Sätze, die jede Mutter und jeder Vater aus dem Alltag kennt.

Und auch im Leben des Mini Chefs hat sich in den letzten Wochen viel verändert. Wir sind nach einer langen Zeit wieder in Deutschland, er ist in einer neuen Kindergartengruppe mit neuen Abläufen und neuen Regeln, er hat viele neue Freundschaften geschlossen, wir erwarten ein Baby, er fährt jetzt Laufrad (oder beginnt damit zumindest), er hat keinen Nuckel mehr und die Windeln werden wohl auch bald weg sein.

All das sind Veränderungen und Entwicklungen, die natürlich völlig normal sind, aber für ein Kind eben doch Großes bedeuten.

Unsere Erfahrung mit dem Nachtschreck

Die Veränderungen beim Mini Chef habe ich in den letzten Wochen bemerkt und registriert. Seit einigen Monaten bereits schläft er nicht mehr so ruhig. Man merkt regelrecht wie er alles verarbeitet und im Schlaf kommentiert.

Aber seit drei Nächten haben wir eben nun leider das Problem mit dem Nachtschreck. Und zwar seit drei aufeinanderfolgenenden Nächten. Es fing in der Nacht zum Montag an. Ungefähr eineinhalb Stunden nach dem der Mini Chef eingeschlafen ist, wachte er wimmernd auf. Er setzte sich hin und fing an zu weinen und zu zittern. Hinzu kommt, dass er ja immer noch so sehr hustet (zumindest abends und nachts) und durch das Weinen wurde der Husten dann auch noch verstärkt. Jegliche Beruhigungsversuche unsererseits brachten nichts. Auf den Arm nehmen half nichts. Gut zu reden half nichts. Nach ca. 3-5 Minuten war alles vorbei. Er guckte uns an, trank etwas, legte sich hin und schlief weiter. Die nächsten 1-2 Stunden schlief er unruhig und wachte ab und zu kurz auf, aber der Rest der Nacht war normal.

In der zweiten Nacht genau dasselbe. Dieses Mal waren wir noch geschockter als beim ersten Mal, da wir es einfach nicht fassen konnten, dass exakt nach eineinhalb Stunden Schlaf der gleiche Ablauf geschah. In der zweiten Nacht hustete er so stark vor Aufregung, dass er fast erbrechen musste. Nach 3-5 Minuten war wieder alles vorbei. Ich war allerdings so aufgelöst, dass ich die Kindernotfallnummer wählte und mich fast 15 Minuten mit einer sehr netten Dame unterhielt. Danach bombadierte ich Freundinnen und Bekannte mit Whatsapp Nachrichten, ob sie denn sowas auch kennen würden. Und ich schickte einen “Notruf” in die Instagram Welt, wo ich von vielen lieben Mamas tolle Erfahrungskommentare bekam. Das hat mir wirklich sehr geholfen.

In der dritten Nacht war ich vorbereitet. Ich stellte mich darauf ein, dass es wieder passieren würde. Ich ging zeitig ins Bett, da ich müde war. Ich las noch etwas. Nach zwei Stunden – nichts. Ich dachte mir, dass diese Nacht wohl nichts passieren würde. Kurz gedacht und schon ging es los. Der Mini Chef wurde wach. Erst flog Elmo durchs Schlafzimmer, dann ein Cars Auto und dann fing er an zu weinen. Dieses Mal aber ohne zu zittern. Ich sang ein Lied. Das wollte er nicht. Ich machte Shhh Shhh Geräusche. Das beruhigte ihn zwar nicht, aber zumindest störte es ihn auch nicht. Ich sagte “Mama ist da”, dass wollte er auch nicht und machte ihn auch wütend und er sagte “nein Mama”. Streicheln – wollte er auch nicht. Ich saß also einfach nur neben ihm und war da. Nach einer Weile wollte er auf meinen Arm und runter vom Bett. Also sind wir ein bis zwei Minuten durchs Schlafzimmer spaziert. Immer noch weinend. Dann wollte er wieder ins Bett. Immer noch weinend. Nach ein paar Minuten legte er sich hin und schlief wieder ein. Der Rest der Nacht war ok.

Ich weiß nicht zu 100%, ob es ein Nachtschreck ist. Die Symptome sprechen allerdings dafür. Ich werde heute noch mal den Kinderarzt anrufen und mit ihm sprechen. Einfach zur Absicherung. Meistens liest man im Zusammenhang mit dem Nachtschreck, dass die Kinder nicht auf die Eltern reagieren. So ganz stimmt das beim Mini Chef nicht, denn wenn ich ihm sage “Guck mich mal an!” dann tut er es oder wenn ich singe sagt er “Nein Mama!”. Er erkennt mich also nicht die ganze Zeit, aber dann erkennt er mich doch.

Wie kann man dem Kind helfen?

In der meisten Literatur steht – gar nicht. Kinder müssen da wohl einfach durch, da sie eben so viel zu verarbeiten haben und es ein normaler Teil der Entwicklung ist. Ich finde, jeder muss da seinen eigenen Weg finden. Wir haben unseren noch nicht ganz gefunden, aber mein ruhigeres Auftreten war in der dritten Nacht schon mal hilfreich. Zumindest glaube ich das. Wichtig ist, für das Kind da zu sein. Auch wenn man nur daneben sitzt. Beruhigen, streicheln und auf den Arm nehmen hilft in fast allen Fällen gar nichts. Im Gegenteil – es macht die Situation noch schlimmer, denn das Kind erkennt die Eltern oft nicht und weiß nicht wo es ist. Es ist nicht wach und es schläft aber eben auch nicht mehr. Irgendetwas dazwischen. Singen, leises sprechen, summen – einfach ausprobieren, ob etwas hilft und wenn nicht kann man einfach nur abwarten. Und das ist so schwer, denn Minuten kommen dir wie Stunden vor und dein Kind weint und weint und weint. Falls sich dein Kind verletzten möchte ist es wichtig, die Gefahrenquellen zu beseitigen. Ich habe von Eltern gehört, dass sie ihr Kind einfach nur auf einen Matratze in die Mitte des Zimmers legen, denn manche Kinder treten und schlagen so wild um sich, dass sie sich im Bett wohlmöglich verletzten könnten.

Wie lange unsere Nachtschreck Phase anhalten wird, weiß ich nicht. Wir müssen da jetzt einfach durch. Es gibt Kinder, die haben das über Jahre fast jede Nacht. Die Kinder wissen am nächsten Morgen nichts mehr davon, aber für Eltern ist das sehr anstrengend. Wir können nur dafür sorgen, dass vor dem Schlafengehen die Situation geregelt und ruhig ist. Kein TV, ruhiges und nicht wildes Toben und Spielen und jeden Abend der gleiche Ablauf. Das schafft Vertrauen und Sicherheit, aber komplett beheben werden wir die Nachtschreck Phase damit sicherlich nicht.

Ihr müsst einfach euren Weg finden, damit umzugehen und vor allem lasst euch von niemandem reinquatschen wie es am besten ist und das es doch alles nicht so schlimm sein kann. Wenn ihr irgendwo zu Besuch seit und es heißt ihr müsst fahren, da das Kind ins Bett muss – dann ist das so. Auch nicht wenn alle anderen sagen, ach bleib doch noch oder was weiß ich. Es ist euer Leben und euer Kind und ihr wisst am besten was gut für euer Kind ist. Keine Tante, Onkel, Oma, Opa oder Freundin weiß das, sondern nur ihr.

Alle anderen müssen euer Verhalten auch nicht verstehen. Können sie auch nicht. Früher war eben alles anders. Die Kinder (wir) sind anders aufgewachsen und waren ganz anderen Sachen ausgesetzt. Die Welt war anders. Wir waren anders. Und wenn ihr 5x hintereinander zum Arzt fahrt – dann tut ihr das. Egal was die Verwandtschaft sagt. Und wenn ihr Nachts die Notfallnummer anruft (so wie ich) – dann tut ihr das und das muss euch auch nicht peinlich sein. Nur weil andere noch nie vom Nachtschreck gehört haben, heißt es nicht, dass es ihn nicht gibt oder ihr euch da was vor macht. Ihr sitzt Nachts am Bett und durchlebt das mit eurem Kind und ihr wisst eben auch wie ihr diese Situation zusammen am besten schaffen könnt.

Mir hilft immer sehr der Austausch mit anderen. Sicherlich hat jeder eine andere Meinung zur Handhabung und zum Ablauf, aber beim Nachtschreck ist mir aufgefallen, dass sich die Geschichten und Erlebnisse doch sehr ähneln und die betroffenen Eltern fast immer dasselbe berichten.

Ihr Lieben, ich hoffe ich habe nichts vergessen und konnte euch mit meinem Artikel etwas helfen.

Mich interessiert natürlich, wessen Kinder auch vom Nachtschreck betroffen sind? Wie sind eure Erfahrungen damit? Und wie geht ihr damit um?
Ich stelle also fest: Mit Kinderaugen betrachet, ist der Nachtschreck für mich nicht so schlimm wie für Mama und Papa. Ich kann mich am nächsten Morgen gar nicht mehr so richtig erinnern und schlafe auch ganz gut.
Eure Dajana

38 Comments

  • Chantal

    22. April 2015 at 9:24

    Hallo Dajana,
    das kenne ich leider auch zu gut 🙁 Wir hatten das bei unserer Kleinen auch, war ganz schlimm. Bei ihr fing es an als sie so 13 Monate alt war. Sie ist aufgewacht und hat ganz dolle geschrien, wenn wir sie dann aus ihrem Bettchen rausgeholt haben, hat sie um sich geschlagen. sodass wir sie gar nicht richtig festhalten konnten. Wir haben sie dann meißtens auf den Boden (Teppich) gelegt, da da das Risiko, das sie sich weh tut am geringsten war. Es war wirklich immer schlimm, sie so schreien zu sehen und nichts dagegen tun zu können. Bei uns ging das ca. 3-4 Monate mehrmals die Woche so.

    Liebe Grüße Chantal

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    • Mit Kinderaugen

      25. April 2015 at 19:53

      Liebe Chantal, danke für deinen Kommentar. Mit 13 Monaten schon?! Das ist zeitig. Da hat eure Kleine vielleicht einen Entwicklungssprung gemacht oder so etwas. Konntest du den Grund erkennen, warum die Nachtschreck Anfälle dann wieder aufgehört haben? Hattet ihr etwas im Ablauf verändert? Liebe Grüße, Dajana

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  • Katja

    22. April 2015 at 9:25

    Ich kenne den Nachtschreck auch nur zu gut. Bei uns taucht das Phänomen meistens an Vollmond auf. Und bei uns dauert es dann auch schon mal eine Stunde, letztes Mal waren es fast zwei. Ich fühle mich danach immer wie durch den Wolf gedreht.

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    • Mit Kinderaugen

      25. April 2015 at 19:54

      Liebe Katja, das mit dem Vollmond habe ich jetzt schon öfter gehört. Offensichtlich haben viele Kinder damit Probleme und schlafen dann entweder schlecht oder haben Nachtschreck Anfälle. Danke für deinen Kommentar. Liebe Grüße, Dajana

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  • Planet Hibbel

    22. April 2015 at 9:59

    Liebe Dajana, wie bereits gestern per IG gesagt. Ich kenne das zu gut. Von beiden Kindern. Am Anfang war ich auch total erschrocken und konnte gar nicht damit umgehen. Und meine Kinder wimmern oder weinen nicht nur, sondern brüllen das Haus zusammen, schlagen um sich und lassen sich auch gar nicht anfassen oder gar beruhigen. Nachtschreck ist so eine Art Schlafwandeln und die Kinder können sich später nicht daran erinnern. Sie wirken wach, sind es aber nicht. Daher soll man sie auch nicht wecken. Mein Großer hat das ca. von 2 – 5 Jahren gemacht. Dann war es vorbei. Mein Kleiner ist jetzt 3 Jahre und 9 Monate alt und steckt mittendrin. Mal hat er es mehrere Nächte hintereinander, dann wieder wochenlang gar nicht. Es tritt fast immer 2-3 Stunden nach Einschlafen auf. Ich setze mich dann einfach nur neben sein Bett, sage nichts, fasse ihn nicht an, aber passe auf, daß er sich in dem Getobe nicht verletzt. Manchmal dauert es 5 Minuten mal 20. Dann hört es genauso plötzlich auf wie es angefangen hat und er schläft ruhig weiter. Machen kann man dagegen nix. Ist wohl wie alles bei den kids ne Phase. Nimm es Dir also nicht so zu Herzen. LG, Nadine

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    • Mit Kinderaugen

      25. April 2015 at 19:56

      Liebe Nadine, danke für deinen Kommentar. Schreien und Toben? Oh man das klingt echt heftig. Ich setze mich jetzt auch einfach "nur" neben den Mini Chef. Nach einer Weile frage ich ihn, ob er weiß wer ich bin und dann sagt er ja und ich weiß das es fast vorbei ist. Anfassen darf ich ihn auch nicht. Das macht ihn leider noch wilder. Liebe Grüße, Dajana

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  • Ivonne Heil

    22. April 2015 at 10:01

    Richtig, einfach ruhig bleiben. Und gut ist/war, dass Du Dich mit anderen ausgetauscht hast! Wir haben zwar nicht den "Nachtschreck", aber wir bemerken auch jetzt beim Würmchen (was gleich 2 ist), dass sie das tagsüber Erlebte, nachts verarbeitet, immer wieder jault, wimmert, weint. Das hatten wir beim Gummibärli auch, ist aber jetzt, mit 4 Jahren, vorbei. Jetzt hört sie nicht mal mehr ihre Schwester, die im selben Zimmer schläft.

    Aber jetzt keine Sorge, das ist dann nicht jede Nacht so! Das varriiert. Versuche mal, tagsüber viele Sachen gleich zu machen und wenn möglich, nicht allzuviel Neues auf einmal. Leicht gesagt, aber da muss man als Eltern und Kind durch.

    Gutes Durchhaltevermögen mit dem wenigen Schlaf wünsche ich Dir.

    Wir müssen momentan bis zu 5x nachts rüber und ich schlafe zur Zeit danach schwer wieder ein.

    LG Ivi

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    • Mit Kinderaugen

      25. April 2015 at 19:58

      Ja ruhig bleiben ist das Wichtigste. Alles andere bringt leider nichts. Wir haben jetzt auch ein paar Abläufe und Sachen im Tagesablauf geändert. Mal gucken was auf Dauer passieren wird. Ich werde darüber auch noch mal bloggen.Danke für deinen Kommentar. Liebe Grüße, Dajana

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  • Grummelmama

    22. April 2015 at 11:37

    Hey Dajana,

    diesen Nachtschreck kennen wir auch… Die Maus hatte das früher nie, aber das Mäuschen hat es immer mal wieder. Meist, wenn wirklich Stress war. Letztes Mal waren wir bei unseren Eltern, also fremde Umgebung, fremdes Bett – und dann auch noch mittags ein Besuch in der Notaufnahme (Gott sein Dank nicht viel passiert) und da war die letzte Nacht in der Heimat SO schlimm, dass sie die ganze Nacht immer wieder weinte und schrie. Sonst passiert das klassisch so 2 Stunden nach dem Einschlafen. Brüllen. Verschwitzt. Nicht ansprechbar. Bei uns hilft da nur rausnehmen und mit mir eine Weile im dunklen Wohnzimmer auf dem Bauch kuscheln. Dann wird sie ruhiger und langsam wach – und dann sagt sie auch, dass sie wieder ins Bett will. Ein Horror, wenn man noch nicht weiß, was da los ist!!

    Alles Liebe! Katja

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    • Mit Kinderaugen

      25. April 2015 at 20:00

      Liebe Katja, danke für deinen Kommentar. Hochnehmen oder anfassen hilft bei uns leider gar nicht. Ich kann ihn zwar hochnehmen, aber er ist dann steif wie eine Puppe und man merkt, dass er das nicht will und sich unwohl fühlt. Ich setze mich jetzt einfach neben ihn. Zum Glück dauert es bei uns immer nur ungefähr 5 Minuten. Liebe Grüße,Dajana

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  • Nele E.

    22. April 2015 at 19:03

    Ich kenne mich damit gar nicht aus und habe das auch noch nicht erlebt, aber Deine Schilderung jagt mir schon eine Gänsehaut ein… Ich drücke Euch die Daumen, dass es bald wieder vorüber ist!
    LG
    Nele E.

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  • Andrea

    23. April 2015 at 18:50

    Ich kann da so gut mitfühlen. Wir haben viele Jahre damit zu tun gehabt. Immer einige Nächte hintereinander und dann mal ein paar Nächte Ruhe. Das Tochterkind war außer Rand und Band für bis zu einer Dreiviertel Stunde. Nervenaufreibende 45 Minuten in denen oft gar nichts half das Tochterkind zu beruhigen. Das auszuhalten ist manchmal nicht so einfach gewesen. Aber jeder Versuch zu beruhigen, sei es durch Berührungen oder nur durch Worte brachten sie zur Raserei. Ich kann verstehen, dass so manche Eltern früher davon ausgingen ihr Kind wäre besessen. Wenn das Kind da sitzt…die Augen weit aufgerissen, schreiend, weinend und die Extremitäten streckend. Ich bin froh, dass wir das überstanden haben und der Sohn davon verschont geblieben ist. Ich wünsch Euch, dass es schnell wieder vorüber ist.
    Liebe Grüße
    Andrea

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  • Anonym

    23. April 2015 at 19:14

    Mein Sohn ist mittlerweile 13 und hat immer noch sein Nachtschreck wenn er besonders großen Stress ob positiv oder negativ hatte. Früher war das einfacher weil er klein und Zart war ,jetzt als heranwachsener schreit er Schimpfwörter und steht mit geballten Fäusten vor mir ….Auch haut er grob gegen die Wand und kotzt mir vor die Füsse. Alles was ich machen kann ihn zu schützen und abzuwarten. Irgendwann seh ich an seinen Augen das er wieder bei mir ist und dann ist auch ruhe und er legt sich wieder ins Bett und schläft schnell wieder ein. Am nächsten morgen fragt er mich dann immer ob der Schreck wieder da war ,weil er irgendwie noch ein komisches Gefühl behalten hat aber wirklich erinnern kann er sich nicht

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    • Mit Kinderaugen

      25. April 2015 at 20:03

      Hallo, mit 13 immer noch?! Das ist furchtbar und noch furchtbarer finde ich, dass er sich morgens daran erinnert und ganz genau weiß was Nachts passiert ist. Das muss für ihn auch nicht leicht sein. Ich danke dir sehr für deinen Kommentar. Liebe Grüße, Dajana

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    • Anonym

      4. August 2016 at 5:27

      Hallo, unser Sohn ist auch 13 Jahre und es hat mit 6 Jahren angefangen. Mal ist es jeden Abend, mal Monate Pause. Wie Du schon gesagt hast, früher war es einfacher. Heute ist er fast so groß wie ich und kaum zu bändigen. Er bricht auch fast jedes mal. Wir waren sogar jetzt mit auf Klassenfahrt, weil die Lehrer ihn nicht mitnehmen wollten und wir es auch aus Angst vor Gespött der anderen Mitschüler nicht wollten. Es war sehr schön, unser Sohn hat den anderen Kindern erzählt das er Schlafstörungen hat und wir deshalb mit gefahren sind.
      Es tut so gut zu erfahren das es noch jemanden gibt wo das Kind auch schon so alt ist. Weil man hört und liest immer nur von jüngeren Kindern.

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  • Anonym

    24. April 2015 at 7:38

    Ja, wir kennen das auch von unserer Großen. Sie ist jetzt viereinhalb und wir hatten jetzt schon ein paar Monate Ruhe – vielleicht ist sie also rausgewachsen. Bevor mir der Kinderarzt gesagt hat, um was es sich bei dem nächtlichen Schreien handelt (ich dachte schon an Epilepsie, weil sie immer die Beine heftig aneinander rieb und sich im Bett herumwarf), war ich danach immer in Tränen aufgelöst. Natürlich haben wir anfangs genau das Falsche gemacht – nämlich in den Arm nehmen und streicheln. Es hat eine Weile gedauert, bis wir gemerkt haben, daß wir ihr am besten helfen, indem wir hereinkommen, "Ich bin da" sagen und eventuell ihre Hand halten. Trotzdem ist es nicht einfach, dem schreienden Kind einfach nur zuzusehen, selbst wenn man weiß, daß es am besten ist.

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    • Mit Kinderaugen

      25. April 2015 at 20:05

      Wir haben die ersten Male auch "falsch" reagiert. Das ist ja auch normal. Wir waren auch so geschockt und wussten gar nicht wie uns geschieht. Man ist einfach nur hilflos und muss abwarten. Danke für deinen Kommentar. Liebe Grüße, Dajana

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  • Nadine Wulle

    24. April 2015 at 12:46

    Oh das waren die schlimmsten 2 Jahre meines Lebens. Das 2te Kind begann mit dem Nachtschreck mit ca 8 Monaten und es ging bis er fast 3 war. Jede Nacht. 365 Tage im Jahr. Erst mit 2 Jahren waren einige wenige Nächte "Schreckfrei". Wie ich das geschafft habe weiß ich heute nichtmehr. Immer ca 1,5 Std nach dem einschlafen schrie er wie wahnsinnig. Und das auch nach der zweiten oder dritten einschlafphase. Oft bin ich nächteweise mit Kind im Wagen schiebend auf der Terrasse gestanden und habe einfach nur jeden um seinen Schlaf beneidet.
    Es war schlimm und hat mich an Grenzen gebracht körperlich wie seelisch.
    Tagsüber war mein Kind ein Traum und lieb und fröhlich. Umso unverständlicher war es für alle Menschen in unserem Umfeld Verständnis aufzubringen.
    Ärzte sagten immer der schreit halt. Das gibt sich. Dann waren es die Zähne. Dann das wachsen. Ach was es alles war…
    Sprachlich hat man ihm jedoch schon angemerkt dass sein Gehirn nachts eben nicht so arbeiten kann wie das eines schleifenden Kindes.
    Wir haben es geschafft. Zwischen dem dritten und vierten Lebensjahr wurden die Attacken weniger. Heute im siebten Lebensjahr passiert es noch ca 2 x im Jahr.
    Aber jeder Mutter kann ich nur raten Hilfen von Familie und Freunden anzunehmen. Auch tagsüber tun 2-3 Stunden Schlaf enorm gut wenn das Kind bei Oma oä ist.
    Ich hatte ein älteres Kind und einen Mann der tagsüber arbeiten musste.
    Ich weiß nicht wie ich das geschafft habe, aber ich vermute ich würde es nicht nochmal schaffen.
    Heute habe ich einen tollen Sohn, der wunderbar friedlich schlafen kann, der sehr gerne kuschelzeiten mit Mama und Papa hat, der aber auch viel nachholen musste.
    Fachleute kennen sich auf dem Gebiet kaum aus. O h selbst kann nur von meinem Kind sprechen. Aber ich sehe schon einen Zusammenhang zwischen Nachtschreck und sprachlichen Defiziten die er aufarbeiten musste. Auch sein körperlicher Wachstum war bis fast 5 Jahre immer weit unter der Kurve. Erst die letzten beiden Jahre knte er wirklich aufholen.

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    • Mit Kinderaugen

      25. April 2015 at 20:08

      Liebe Nadine, danke für deinen Kommentar. Ihr hattet das jede Nacht? Das ist so furchtbar. Ich kann mir wirklich vorstellen, dass du nervlich am Ende warst. Und dann fing es auch noch so früh an. Ich bin froh, dass es jetzt kaum noch auftritt und hoffe für euch alle, dass das auch so bleibt. Liebe Grüße, Dajana

      Antworten
  • sternenglueck

    22. Mai 2015 at 19:27

    Wenn ich das so lese frage ich mich, ob wir momentan auch mit dem Nachtschreck zu tun haben. Ich muss das mal mit dem Wissen aus deinem Artikel beobachten. Danke dafür!
    Liebe Grüße
    Sternie

    Antworten
    • Mit Kinderaugen

      11. Juli 2015 at 14:13

      Hallo Sternie, ich hoffe ihr habt es nicht, denn es ist wirklich furchtbar. Wir waren jetzt im Urlaub, da kam es gar nicht vor. Also sind es bei uns wohl die täglichen Eindrücke (z.B. aus dem Kiga), die den Mini Chef so doll beschäftigen. Lg, Dajana

      Antworten
  • Anonym

    7. Juli 2015 at 9:08

    Unser Kleiner Mann hat seit einer Woche den Nachtschreck. Erst hatte er Sa hohes Fieber, den darauffolgenden Montag fing es an. Da nach 20 min noch nicht Schluß war mit Schreien und hinwerfen und heulen (und schlagen) fuhren wir ins Krankenhaus (nachts um zwölf), und da meinte der Arzt es ist der Pavor. Seitdem hat er jeden Tag einen Pavor, einmal nach dem Mittagsschlaf und einmal bei Aufwachen morgens. Letzte Nacht wieder 30 min. Ich bin auch schon total fertig, auch wenn ich weiß was es ist. Habe voll panik, dass ich irgenwas verbockt habe, oder er den Pavor hat weil er irgendwie krank ist.. Ich finde es gibt viel zu wenig Infos und Anlaufstellen dafür. Aber Danke für Deinen Blog!

    Antworten
    • Mit Kinderaugen

      11. Juli 2015 at 14:15

      Hallo, ich freue mich, dass ich dir mit meinem Artikel ein wenig helfen konnte. Ich wäre übrigens auch ins Krankenhaus gefahren. Gerade, wenn Situationen zum ersten Mal auftreten, sind sie doch besonders erschreckend. Lg, Dajana

      Antworten
  • MiinNiMauS

    7. Juni 2016 at 23:08

    Auch mein kleiner Bruder hat diesen Nachtschreck. Wir nenn es "Anfälle". Er ist jetzt 9 Jahre alt, hat es aber auch schon seit mehreren Jahren. Da ich mein Zimmer direkt neben ihm habe, höre ich ihn immer schon bevor es richtig los geht. Meistens mache ich dann draußen im Flur das Licht an und lass es durch einen kleinen Spalt der Türe hereinscheinen. Mein Bruder sitzt dann immer schon in seinem Hochbett und ist total aufgelöst. Ich rede dann ruhig auf ihn ein und bring ihn dazu tief ein- und auszuatmen. Damit beruhigt er sich auch meistens. Dann putzen wir nochmal kurz die Nase oder er trinkt einen Schluck und schon ist alles wieder vorbei.
    Seit gestern hat mein Bruder nur leider Fieber und hatte gestern Nacht ganze 4 "Anfälle". Diese konnten wir überhaupt nicht beeinflussen. Papa hat ihn dann immer auf den Arm genommen und hat meinen Bruder gefragt wo er hin will. Das befolgt er bis mein Bruder wieder ins Bett will, uns anschaut und wieder schlafen will. Eigentlich kennen wir seine manchmal selten, manchmal häufiger vorkommenden Anfälle. Doch wenn diese ganze 4 Mal in einer Nacht sind, weiß man einfach nicht mehr weiter. Heute Nacht schläft er schon extra bei Mama im Bett, hatte aber schon wieder 4 Anfälle (bemerke: Wir haben jetzt 01.02Uhr). Ich bin jedesmal erleichtert wenn es vorbei ist, geh aber auch nach jedem Anfall total geschockt ins Bett und bekomme teilweise schon Paranoia wenn ich auch nur ein kleines Geräusch höre weil ich Angst habe dass es wieder los geht und ich ihm nicht helfen kann da ich es nicht mitbekomme…
    Ich hoffe dass das Fieber morgen wieder weg ist und dass dann auch wieder Schluss ist mit diesen extrem häufigen Anfällen. Jetzt meine Frage: Hat jemand mit seinem Kind Erfahrungen während einer Grippe oder Fieber mit diesem Nachtschrecken sammeln können?
    Wir wissen echt nicht mehr weiter da man auch so wenig zu diesem Thema findet!
    Hat uns jemand vielleicht einen Tipp dazu?
    Liebe Grüße
    Selina

    Antworten
    • Anonym

      4. August 2016 at 5:43

      Hallo, so wie Du schreibst könnte es meine Tochter (19 Jahre) sein, die auch direkt im Zimmer neben unserem Sohn liegt. Sie ist immer die erste die da ist. Das schon seid Jahren. Letzte Nacht hatte er den letzten Anfall um 3.15 Uhr. Es sind jetzt Ferien er kann ausschlafen. Nur wir als Eltern und Schwestern sind morgens ganz schön gerädert. Wir sind 2014 in Kur gefahren, weil wir gedacht haben für uns alle tut mal eine Auszeit gut und man könnte sich vielleicht mit anderen Eltern austauschen. Leider war in diesem Haus unser Sohn der einzige mit Nachtschreck. Uns wurde auch nicht viel angeboten (außer Gesprächstherapie) Dem Professor des Hauses hatte ich ein Video von so einem Anfall gezeigt. So was hätte er noch nie gesehen. Er verschrieb unserem Sohn Antidepressiva, nur für Abends. Das sollte dazu führen das er den Sprung vom einschlafen zum Tiefschlaf besser schaffen würde, das er gleichmäßig schlafen würde. Das ganze hat nichts gutes bewirkt. Als wir zu hause waren (2 Tage vor Weihnachten) bekam unser Sohn eine sehr schmerzhafte Gürtelrose. Ausgelöst von dem ganzen Stress und Druck.(Die Tabletten haben wir abgesetzt) Er wurde dann schwer Depressiv, sodass er nach den Weihnachtsferien nicht mehr zur Schule wollte, vor allem Angst hatte, sich umbringen wollte. Es war eine ganz schlimme Zeit Anfang 2015.
      Ich wünsche Dir und Deiner Familie viel Kraft! Es ist nichts schlimmes für Deinen Bruder!! Nur für Dich und Deine Eltern ist es sehr schlimm mit anzusehen.

      Antworten
  • Anonym

    27. Juli 2016 at 7:35

    Hallo, bei unserem Kleinen hat der Nachtschreck mit 6 Monaten angfangen. Es war ein befremdliches Erwachen in der Nacht. Ich dachte zuerst er hat Hunger Durst nasse Windel oder zahnt. Es manifestierte sich auf jede Nacht. Er hatte keinen Durst keinen Hunger.. ich gab Virburcol, dann Nurofen.. nix half.
    Heute ein Jahr später kommt der Schreck 2,5 Stunden nach dem einschafen. Erst dreht er sich hin und her, daran merke ich dass er den Tiefschlaf verlassen hat, dann wimmert er, dann richtet er sich auf und schmeisst sich hin und her, dabei schreit er grell – durch Mark und Bein geht es – redet man mit ihm oder nimmt ihn auf den Arm, dann kratzt schlägt er um sich, reißt an den Haaren, wie vom Teufel besessen. Die Augen sind geschlossen oder flackern, er krümmt sich wie vor Schmerzen. Ich denke an einige Szenen des Films Omen und es ist verängstigend und verstörend ihm zuzusehen. Wir haben es nie geschafft ihn mal sein zu lassen, nehmen ihn immer hoch. Das macht ihn noch wütender. Nach 20 min ist alles rum, er kommt zu sich, er lacht er kuschelt und er will zurück ins Bett.. wir schlafen gemeinsam.
    Ich habe eine Odyssee hinter mir, Nurofen, Gesicht abwaschen damit er zu sich kommt, Weckversuche, Heilpraktiker,Bachblüten, an 2 Abenden habe ich Valium (vm KIA) gegeben (nicht geholfen, gleich abgesetzt), EEG damit Epilepsie ausgeschlossen werden kann, dann Gabe von Melantonin dem Schlafhormon (durch Kinderneurologen), nichts half, nichts. Die Anfälle hat er jede Nacht. Mal stärker ausgeprägt, mal einfach nur so dass er nicht weiß wo er ist und sich schnell beruhigen lässt (in 5 Minuten), uns dann eigentlich gleich erkennt und wach ist. Aber wie gesagt jede Nacht. Ich merke auch dass die KIAs gar nicht vorbereitet sind und den verzweifelten Eltern nicht helfen können, so blöd es sich anhört, ich habe mir an vielen Nächten vorgestellt, ihn einfach aus dem Fenster zu werfen, weil mir die Kraft ausgeht, die Nerven blank liegen und ich einfach schlafen will. Tagsüber ist er sehr mobil, wir versuchen täglich das selbe zu machen. Würde er 3 Stunden tagsüber schlafen, dann hätte er es nicht, den Schreck, wirklich nur nachts. Wir sind mehr als verzweifelt. Fühlen uns hilflos und im Stich gelassen. Ruhe bewahren, ihn nicht anzufassen etc. ist manchmal leicht gesagt wenn man einfach nur schlafen will. Müde ist, weil man das Verpasste tagsüber gar nicht oder kaum nachholen kann.
    Ich habe mit homöopathie gute Etfahrungen gemacht. Es gibt zig Mittel das weiß ich und ich führe keine Versuche durch aber ich suche für uns einen Weg um es erträglich zu machen, jede Nacht niemand kann sich vorstellen, wie das an die Substanz geht. Ich hoffe es geht schnell vorbei, ich hoffe dass wir es schaffen ihn einfach mal zu lassen und es von selbst durchstehen zu können. Aber 20 min sind in dem Fall eine unendlich lange Zeit.. wir hoffen dass wir die Kraft finden die wir benötigen.

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  • Monique Zuerbel

    16. Mai 2017 at 0:54

    Vielen vielen dank für diesen Blog….ich habe mich sehr unsicher gefühlt, da wir dieses seit Wochen jetzt haben….orginal mit den selben Symptome , nur das bei uns ab und an erbrechen mit zu kommt….es beruhigt mich ein wenig….ich kenne das nicht von der grossen…

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  • Swantje Stoppel

    13. Oktober 2017 at 6:07

    Ich bin grade so froh diesen Blog gefunden zu haben…seid ein paar Tagen bekommt meine Tochter (knapp 4) nun genau solche “Anfälle” wie sie hier beschrieben werden…ich habe mich wirklich gefragt wie ich das schaffen soll. Ich bin ganz alleine mit meiner kleinen..im Schnitt gehen die Anfälle an die 40/50 Minuten bei ihr und es ist furchtbar!! Egal was ich versucht habe, es hilft nix,es macht alles nur schlimmer 🙁 dazu kommt noch das wir in einem Mehrfamilienhaus wohnen, mit ganz bösen Nachbarn,die uns auch schon das Jugendamt auf den Hals gehetzt hatten im letzten Jahr als wir grade neu in diese Wohnung gezogen sind..es ist so ein schrecklicher Druck …ich weiss nicht ob es damals nur Wutanfälle waren oder ob sie diese Anfälle auch da schon hatte..aber wenn ich so drüber nachdenke..es macht mir Angst. Weil ich auch nicht weiss woher ich die Kraft dafür nehmen soll…ich war froh das diese Zeit vorbei war und nun fängt es wieder an…dann auch noch diese Angst das die Nachbarn hier denken,ich kümmere mich nicht um mein Kind…denn die kennen sowas nicht…die sind ja schon am rumschreien wenn es ein normaler Wutanfall ist.. trotz der Angst, bin ich grade so erleichtert,weil ich nun endlich weiss was los ist und ich ungefähr weiß wie ich mich verhalten soll !! Danke ?

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  • Christel

    8. November 2017 at 16:37

    Hallo Ihr Lieben,

    mein Sohn ist nun knapp 5 Jahre alt und wir kämpfen auch schon seit einigen Jahren mit dem Nachtschreck. Allerdings verstehe ich erst seit heute, was es ist. Die Schilderungen oben passen zu 100%. Wir haben dieses Problem wie erwähnt seit einigen Jahren und eigentlich fast jede Nacht. Sämtliche Ärzte konnten mir bei diesem Problem nicht helfen. Ein Heilpraktiker hat mir die Globuli Rhus Toxicodendron vorgeschlagen. Das ist das einzigste was hilft. 3x tgl. 5 Stück. Wenn ich diese regelmäßig meinem Sohn gebe, schläft er durch. Sobald ich diese weg lasse, beginnen innerhalb von ca. 5 Tagen die “Anfälle” wieder. Vielleicht helfen Euch diese Globuli ja auch 🙂

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  • Nadine

    29. November 2017 at 13:51

    Hallo,

    wir haben das Problem auch seit 2 Jahren. Nur das wir gar nicht mehr locker damit umgehen können. Wir haben noch eine kleine Maus mit 1,5 Jahren die dadurch jedesmal wach ist. Sprich wir sind Nachts nur durch die 7-jährige ständig auf den Beinen. Rennen von einem Zimmer ins andere. Es wird nicht besser egal was wir machen. Sind sehr hilflos. Bin am überlegen ob ich einen Kinderpsychologen einschalte. So geht das zumindest nicht weiter.

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  • Andrea

    9. Oktober 2018 at 21:12

    Hallo,

    Auch meine 6jährige Tochter hatte letzte Nacht wohl auch so einen Nachtschreck. Ich war die ganze Nacht und den heutigen Tag wahnsinnig aufgewühlt, da mich der ‘Anfall’, an den sie sich gar nicht erinnern konnte, voll schockte und ihn nicht verstehen und einordnen konnte. Danke für die Infos und Tipps!! Bin wahnsinnig erleichtert dass es nichts Schlimmeres ist. Andrea

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    • Mit Kinderaugen

      16. Oktober 2018 at 8:10

      Hallo Andrea. Der erste Nachtschreck ist auch wahnsinnig beängstigend. Ich würde dennoch immer auch noch mal den KiA aufsuchen. Das haben wir auch gemacht und auch ein EGG. Nur um alles andere ausschließen zu können. lg und alls Gute. Dajana

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  • Kathi

    10. November 2018 at 14:35

    Hallo,
    wir haben den Nachtschreck bei einem unserer Zwillinge. Unsere kleine Maus hat es seit Geburt an und jede Nacht mindestens 1-3 mal und in der Regel 3-20 Minuten lang. Ihr Zwillingsbruder liegt mit im Zimmer was es auch etwas anstrengend macht. Aber getrennt wollen sie auch nicht schlafen, weil ihnen das Sicherheit gibt.

    Jetzt ist sie etwas über 2 Jahre und es hat noch nicht aufgehört. Ich hoffe das diese kräftezehrende Phase auch etwas schneller vorbei geht, weil es ja schon so zeitig los ging. Ärzte wissen bei uns dazu auch nicht viel. Am besten hilft es wenn wir nur an der Tür stehen bleiben und uns nicht einmischen. Dann beruhigt sie sich am besten und von allein wieder. Wach sind wir natürlich trotzdem und es ist jedes Mal eine wahnsinnige emotionale Anspannung für mich zu unterscheiden, gehe ich nun rein und verschlimmer ich ev. wieder alles oder bleibe ich draußen und warte ab.

    Wer es nicht erlebt hat, kann diese Heftigkeit nicht nachvollziehen und auch die Belastung die für eine Familie mit einher geht.

    Danke fürs zuhören. 😉

    Kathi

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    • Mit Kinderaugen

      12. November 2018 at 8:53

      Hallo Kathi. Danke für deinen Kommentar. Ich finde es auch immer wieder erschreckend, dass die meisten Ärtze den Eltern keine Auskunft geben können. Man muss sich das Wissen immer selnber besorgen. Bei uns haben es auch beide Kinder. Der Große ist mittlerweile fast 7 und hat es immer noch. Weiterhin viel Kraft euch! Vg, Dajana

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    • Marcello

      8. Januar 2019 at 8:32

      Hallo zusammen,
      gerade gestern hatte mein Sohn 13,5 Jahre alt einen Nachtschreck.
      Ich kann mich Euch nur anschließen. Es ist für die ganze Familie eine Belastung.
      Mein Sohn fragt morgens auch immer ob irgend was war, weil er doch merkt dass etwas vorgefallen ist.
      Wir haben die Erfahrung gemacht dass es immer in den Wachstumsphasen oder Stressphasen passiert.Hoffen dass mit dem Älterwerden meines Sohnes sich dies verliert und weniger wird.

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