Corona und Kinder: Wie fühlt sich Corona eigentlich für euch an?!

Hallöchen!

Oft sitze ich da und frage mich, wie es euch mit diesen vielen Umstellungen und Anweisungen dank Corona wohl so gehen mag. Ihr wirkt froh und ausgeglichen und dennoch weiß ich, dass euch Corona genauso nervt wie uns. Klar, es ist schön so viel gemeinsame Zeit miteinander zu verbringen. Wir spielen viel, puzzeln, singen, tanzen, gehen in den Wald und hüpfen im Garten auf dem Trampolin rum. Ich gebe mir sehr viel Mühe, mit euch mithalten zu können und dennoch weiß ich, dass ich eure Freunde nicht ersetzen kann. Ich kann nicht so gut kicken und den Ball ins Tor feuern. Ich kann auch nicht so gut meine Stimme verstellen beim Pferdehof spielen. Und Minecraft zocken macht mit mir auch wenig Spaß, da ich das Spiel einfach nicht verstehe.

 

Corona und Kinder: Wir Eltern sind kein Freundeersatz

Ich weiß, dass ihr gern mit mir spielt und Zeit verbringt und dennoch bin ich kein vollwertiger Ersatz für eure Freunde. Und das muss und soll ich auch gar nicht. Ihr solltet euch jeden Tag mit unzähligen Kindern auf dem Sportplatz, der Rampe oder dem Spielplatz treffen können. Geht aber nicht, denn zum einen gibt es da ja noch die blöden Regeln und zum anderen gibt es tatsächlich Eltern, die sich über mehr als fünf Kinder auf einem öffentlichen Spielplatz beschweren. Und ich frage mich: Habt ihr nicht mehr genügend Moos an der Tanne? Wie kann man sich über spielende und lachende Kinder auf einem Spielplatz beschweren? Masken sollten sie tragen höre ich diese Mutter reden und ich schüttel verständnislos meinen Kopf. So weit ist es also schon gekommen. Eltern haben Angst vor Kinderansammlungen auf einem Spielplatz. Traurige (Corona) Welt!

Ich verbiete euch nicht, auf den Spielplatz zu gehen. Ist mir völlig egal was diese Mutter sagt. Soll sie ihr Kind zuhause lassen, wenn sie sich an anderen Kindern stört. Der Austausch mit anderen Kindern ist so wichtig für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung. Kinder lernen voneinander, sie streiten und vertragen sich wieder. All das ist so wichtig. Wir Eltern können unseren Kindern vieles beibringen, aber eben nicht alles. Vieles müssen unsere Kinder auch alleine lernen und alleine klären und bewältigen.

 

Corona und Kinder: Hobbies? Fehlanzeige!

Freunde treffen geht in eingeschränkter Weise ja zumindest. Mit euren Hobbies sieht es da leider ganz anders aus. So gerne möchtet ihr Fußball spielen, reiten und tanzen gehen. ich weiß wie sehr es euch fehlt. Stella – unser großes Plüschhauspferd – hilft da leider auch nicht mehr. Und unser Tor im Garten auch nicht. Der Rasen ist nicht so gut wie der auf dem Sportplatz und überhaupt möchtest du mein lieber Mini Chef viel lieber mit deinen Jungs kicken. Kann ich verstehen. Ich hätte auch keine Lust, tagein und tagaus mit Papa zu kicken. Auch wenn das mal ganz nett sein kann, ist es einfach auf Dauer kein Ersatz.

Wie unbeschwert war doch mein Leben als Kind und mit wie vielen Regeln und Einschränkungen müsst ihr aktuell leben. Ich finde ihr macht das super. Ihr beschwert euch kaum und nehmt mein “nein” auf die Frage “Kann ich mich heute mit XY treffen?” verständnisvoll hin. Ich weiß, wie sehr es manchmal nervt. Vor allem dich mein lieber Mini Chef. Sitzt du doch täglich mit Maske im Unterricht und folgst dem Lernstoff und schreibst eine Arbeit nach der anderen. Und du machst das so gut und ich bin unfassbar stolz auf dich.

 

Corona und Kinder: Schöne neue Welt?

Veränderungen müssen ja nicht zwangsläufig schlecht sein. ich weiß, dass unsere Welt wohl nie wieder wie vorher sein wird. Aber das muss ja nicht doof sein. Vielleicht gefällt uns ja auch, was in den nächsten Monaten und Jahren passieren wird. Aktuell sieht es natürlich alles nach Qual und Last aus, aber wer weiß was noch kommt. Sicherlich wird vieles anders werden. Ist es ja schon, aber eventuell entstehen auch gute Dinge aus der aktuellen Situation. Für euch meine lieben Kinder hoffe ich auf mehr Normalität und mehr Freiheit. Ich kann damit leben, dass ich meine Freunde nur eingeschränkt sehe. Ihr auf Dauer aber nicht. Ich kann auch damit leben, dass ich nur zwei Mal pro Woche meine Arbeitskollegen sehen. Ihr aber nicht! Ihr braucht täglich eure Schul- und Kindergartenfreunde um euch herum.

 

after the rain always comes the sun

 

Es bleibt spannend. Wir werden früh genug erleben was kommt. Ich hoffe einfach nur, dass euch all das Neue gefällt. Ich will, dass die neuen Situationen für euch erträglich sind und ihr gut damit umgehen könnt. Ist dem so, dann ist es mir auch egal was kommt. Ich bin glücklich, so lange ihr es seid und kann und werde mich an alles anpassen.

Ich stelle also fest: Mit Kinderaugen betrachtet, ist es manchmal nicht leicht. So vieles hat sich verändert und manchmal fallen uns die vielen Regeln sehr schwer.

Eure Dajana

 

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